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Weihnachtsmärkte
Schlemmereien, Spenden und ein Ritterturnier in Storkow

Elke Lang / 08.12.2019, 21:29 Uhr
Storkow (MOZ) Wieder sind ganze Familien aus der  Region in Storkow zwischen Marktplatz und Burg hin und her gependelt. Nicht nur die unterschiedlichen Örtlichkeiten gaben jedem Veranstaltungsort seine eigene Atmosphäre und seinen eigenen Reiz. Während der Storkower Marktplatz reichlich Imbissmöglichkeiten und manche süße Leckerei bei einem unterhaltsamen Bühnenprogramm bot, ging es im Hof der Burg und in deren großen Saal auf zwei Etagen trotz zeitweiser Enge eher ruhig und besinnlich zu.

Auf der Marktplatzbühne wurden kleine Shows zum Thema Weihnachten dargeboten. Eine "Christmas-Special Swingtime" mit Michael Kelly, eine Oldieweihnacht mit Green Marple und ein Schlager, Country und Rock-Weihnachtsprogramm mit Rudi waren dabei. Melodien zum Fest sangen Annemarie Menzel und Jeannine Hartmann. Mit dem Auftritt der Würfelkids vom gleichnamigen Horthaus, der Musikschule Fröhlich und den jungen Tänzerinnen der Berliner Formation "Kolibrie" hatten Kinder eine Möglichkeit erhalten, ihr Können zu zeigen. Höhepunkt für die Kleinen an beiden Tagen war die Ankunft des Weihnachtsmanns mit seinen Engeln. Wer von den Kindern den Mut hatte, konnte zu ihm auf die Bühne kommen. Für ein Gedicht oder ein kleines Lied nahm er traditionell den Wunschzettel der Kinder entgegen.

Das war die Zeit, zu welcher die Bühne geradezu belagert war von Eltern, Verwandten und Freunden, welche fleißig das Geschehen mit ihrem Smartphone festhielten. Auf der Bühne wurde auch ein großes Geschenk überreicht. Barbara Hink und Karsten Baumann vom Mittelstandsverein brachten zwei Schecks mit. Über die Spenden von mehr als 1500 Euro für das Familienzentrum Storkow und mehr als 2500 Euro für den Jugendclub freuten sich nicht nur deren Leiter Detlef Grabsch beziehungsweise Andreas Provezza, sondern ebenso Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig. Diese Spende der Mitglieder des Mittelstandsvereins zum Weihnachtsmarkt hat in Storkow Tradition. In den letzten Jahren ging sie an die Storkower Tafel, die auf dem Markt auch wieder einen Stand betrieb.

Turnier der Rittergilde

Auf der Burg war eine märchenhafte, mittelalterliche Szenerie, hier und da wurde fleißig gewerkelt. Es gab allerlei Geschenkartikel – man konnte auch selber basteln. Vor dem Außentor hatte die Berliner Rittergilde einen Turnierplatz für Schaukämpfe errichtet und zwei Torposten aufgestellt. Die Gefährten der Nacht waren in ihren historischen Gewändern präsent, und Frau Holle schüttelte auf dem Balkon ihre Betten aus. Die Bühne, die nicht bespielt wurde, war mit großen, dekorativen Märchenfiguren geschmückt. Der beliebteste Platz auf dem Burghof war die große Feuerschale.

Ein kleines Bühnenprogramm zur Freude der Kinder lief indessen im großen Saal ab, dort boten  die Gefährten der Nacht ein lustiges Sockentheater. Bei den Bastelideen war das Verzieren von Lebkuchenhäuschen der Bäckerei Schüren aus Heidesee der Renner. Das Burgteam half dabei. Immer belagert waren auch die langen Tische, an denen der Burg-Kultur-Verein und der Verein Lollypop ihre Materialien und Werkzeuge zum Herstellen von kreativen Weihnachtsgeschenken ausgebreitet hatten.

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