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Handball
Die letzte Minute entscheidet

Der Fürstenwalder Thomas Hunger (am Ball) kann in der spannenden Pokalpartie beim Zug zum Tor von Friedlands Wenzel Erik Bolatzky (rechts) nicht gestoppt werden.
Der Fürstenwalder Thomas Hunger (am Ball) kann in der spannenden Pokalpartie beim Zug zum Tor von Friedlands Wenzel Erik Bolatzky (rechts) nicht gestoppt werden. © Foto: Alexander Winkler
Roland Hanke / 12.02.2020, 06:00 Uhr
Fürstenwalde (MOZ, Thomas Schleusener) Es war bis zum Schluss eine enge Kiste. Doch der Pokal-Verteidiger verhinderte mit zwei Toren in der Endphase die durchaus mögliche Verlängerung.

Gegen eine starke Friedlander Mannschaft, die sich ganz anders als im Punktspiel (34:19) präsentierte, gerieten die Fürstenwalder nach zwei Minuten gleich mit 0:1 in Rückstand. Pneumant war die Nervosität anzumerken, im Spiel nach vorn ging erst nicht viel. So erzielten  die Gastgeber erst in der 4. Minute das erste Tor. Dies gelang Christian Rippin, der auch Pneumant bei 3:2 (8.) erstmals in Führung brachte. Bis zur 20. Minute (11:10) lagen beide Mannschaften Kopf an Kopf im Rennen, dann konnte sich Pneumant mit einem Zwischenspurt zum 18:13 etwas absetzen. Allerdings konnten die Gastgeber diesen Schwung nicht weiter konsequent nutzen, denn die Rot-Weißen verkürzten bis zur Pause auf 16:19 aus ihrer Sicht.

Friedländer auf Augenhöhe

Auch in der zweiten Hälfte blieb es spannend. Trotz zeitweiliger Vier-Tore-Führung (22:18/38.) der Fürstenwalder steckten die Gäste nicht auf, verkürzten den Rückstand und glichen innerhalb der letzten sechs Minuten dreimal aus. Den Gastgebern gelang es nicht, einmal in einem Angriff kein Gegentor zu kassieren und auch gleichzeitig zu treffen.

So mussten die Pneumanter beim 28:28 (54.) den Ausgleich hinnehmen – ebenso wie zum 29:29 (57.) und 30:30 per Siebenmeter knapp zwei Minuten vor der Sirene durch den 13. Treffer von Tobias Heinrich. "Der Ausgleich für die Friedländer war nicht unverdient", sagt Pneumat-Torwart Thomas Schleusener. Sollte es hier in die Verlängerung gehen? Durch Tore von Christopher Heinrich und Christian Hoffmann setzte sich der Favorit  dann doch mit 32:30 durch.

"Am Ende war es für uns eine etwas unglückliche Niederlage", sagt Rot-Weiß-Trainer Ronny Kohle. "Wir haben die ganze Zeit über gut mithalten können. Auch deshalb, weil wir aus der Punktspielniederlage unsere Lehren gezogen und die Deckungsarbeit anders gestaltet haben. Die Jungs haben prima gekämpft und eine gute Mannschaftsleistung gezeigt." Einige seine Akteure seien teilweise auch noch etwas angeschlagen gewesen, hätten aber bis zum Schluss durchgehalten.

Bereits am Sonnabend geht es für die Friedländer mit einem Kreisliga-Punktspiel weiter. In der Halle des Beeskower Sport- und Freizeitzentrums empfängt das Schlusslicht ab 16 Uhr den Tabellenführer HSC Frankfurt.

Nächstes Spiel auswärts

Die Fürstenwalder, bei denen Christian Rippin mit 14 Toren erfolgreichster Werfer war, müssen erst wieder am 23. Februar ran. Ab 12 Uhr wird der Tabellendritte von der fünftplatzierten OSG Fredersdorf-Vogelsdorf II erwartet.

Statistik

BSG Pneumant Fürstenwalde: Falko Bleck, Thomas Schleusener, Tim Dräger – Christian Rippin 14, Pierre Wosseng, Ansgar Gerlach 2, Oliver Kluß, Thomas Hunger 2, Robert Henkel 1, Konrad Schotte 1, Christopher Heinrich 4, Christian Hoffmann 4/1, Oliver Krüger 4/1, Axel SwaczynaSSV Rot-Weiß Freidland: Dominik Schern, Marcel Faust – Tobias Heinrich 13/9, Ronny Kohle, Bjerne Rudolf 1, Thomas Hacke, Marc Roggan 4, Kjetil Peter Herrmann, Lukas Mocker 4, Erik Steckbauer 8, Toni Burgstaller, Wenzel Erik BolatzkySchiedsrichter: Mario Nawin, Fred Schirrmann – Siebenmeter:BSG 4/2, SSV 10/9 – Zeitstrafen: BSG 6, SSV 4⇥red

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