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Triathlon
Kleines Jubiläum in Kossenblatt wird verschoben

Uwe Drendel ist Organisations- Chef des Kossenblatter Triathlon.
Uwe Drendel ist Organisations- Chef des Kossenblatter Triathlon. © Foto: Nic Rohmann
Kai Beißer / 22.04.2020, 05:30 Uhr
Ortsmarke (MOZ) Es hat sich sowohl unter ambitionierten Ausdauer-Dreikämpfern als auch unter Hobby-Triathleten herumgesprochen, dass die Wettkämpfe in dem Ortsteil von Tauche, südwestlich von Beeskow gelegen, durchaus etwas Besonderes sind. Dazu trägt das Ambiente mit der zweiten Wechselzone an dem gut 300 Jahre alten preußischen Residenzschloss ebenso bei wie das Schwimmen in der Spree, die von den Organisatoren dafür extra vom Kraut befreit wird. Am 29. August sollte der Schloss-Triathlon zum nunmehr fünften Male ausgetragen werden, die Vorbereitungen waren weit gediehen. Dennoch hat sich der ausrichtende Verein Multisport LOS entschieden, die Veranstaltung bereits jetzt abzusagen.

Warum dieser Schritt gut vier Monate vor dem Austragungstermin? "Dem Vorstand ist die Entscheidung natürlich nicht leicht gefallen", sagt Chef-Organisator Uwe Drendel. "In erster Linie wollen wir Gewissheit für alle schaffen: für die Sportler, die derzeit möglicherweise aus persönlichen, familiären oder sportlichen Gründen nicht den notwendigen Fokus aufbringen können, sich zielgerichtet auf den Wettbewerb vorzubereiten. Und für uns, die wir mit der aktuellen Situation und Unsicherheit im Hinblick auf größere Veranstaltungen kaum umgehen können. Natürlich hätten wir unserkleines Jubiläum gern durchgeführt. Aber niemand kann derzeit garantieren, dass im August die Lage besser sein wird und wir alle behördlichen Genehmigungen erhalten."

So soll der 5. Schloss-Triathlon also im nächsten Jahr, dann am 28. August ausgetragen werden. Die Gastgeber hoffen dabei auf einen weiteren Teilnehmerzuwachs bei den drei Wettbewerben – Jedermann-, Sprint und Kurz-Distanz –, weil der Kossenblatter Dreikampf nicht mehr als Cross-Triathlon ausgeschrieben ist. Die Radstrecke führt nämlich künftig über befestigte Wege und Straßen statt durch Wald und Feld. Schwimmen und Laufen bleiben derweil weitgehend unverändert. Maximal soll es aber 150 Einzelstarter und 20 Staffeln geben.

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