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Einbrecher stehlen in Brieskow-Finkenheerd Fahrräder und Videorekorder / Fenster und Türen kaputt

Polizei
Wenig Beute, viel Sachschaden

Bilanz nach dem Einbruch: Christian Jacksch, Sachbearbeiter für den Brandschutz im Amt, zeigt eines der insgesamt drei notdürftig reparierten Fenster des Gerätehauses der Feuerwehr.
Bilanz nach dem Einbruch: Christian Jacksch, Sachbearbeiter für den Brandschutz im Amt, zeigt eines der insgesamt drei notdürftig reparierten Fenster des Gerätehauses der Feuerwehr. © Foto: MOZ/Gerrit Freitag
Elke Kögler / 30.12.2017, 07:51 Uhr - Aktualisiert 31.12.2017, 15:52
Brieskow-Finkenheerd (MOZ) Nachdem Unbekannte in fünf Gebäude in Brieskow-Finkenheerd eingebrochen sind, dokumentieren alle Betroffenen die Schäden - insgesamt mehrere tausend Euro.

Bei den Personen, die in der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag in Privatgebäude, Firmenhäuser und das Gerätehaus der Feuerwehr in Brieskow-Finkenheerd eingebrochen sind, könnte es sich um die selben Täter handeln. "Aufgrund der zeitlichen und räumlichen Nähe aller Vorfälle liegt ein solcher Verdacht nahe", erklärte Bärbel Cotte-Weiß, Pressesprecherin der Polizeidirektion Ost in Frankfurt. Derzeit würden sämtliche an den Tatorten gesicherte Spuren ausgewertet sowie geprüft, ob ein Zusammenhang besteht.

Konkret sind bislang Unbekannte in eine private Garage sowie eine Firma in der Ernst-Thälmann-Straße, in das Gerätehaus der Brieskow-Finkenheerder Feuerwehr, in das Gebäude der Firma Wolff Nutzfahrzeuge in der Lindenstraße sowie in ein weiteres Büro in der Straße Am Weinberg eingebrochen. In vier von fünf Fällen schlugen die Täter Fensterscheiben ein, stiegen anschließend in die Gebäude ein und durchwühlten Schränke, Schubladen - und alles, was sie vorfanden. Den Betroffenen ist Sachschaden von insgesamt mehreren Tausend Euro entstanden.

"Der Sachschaden hält sich bei uns noch in Grenzen", berichtet Roland Wolff, Inhaber der Firma Wolff Nutzfahrzeuge. Das Erschreckende an dem Einbruch seien für ihn die Gewalt und die Brutalität, mit der die Täter vorgegangen sind. "So haben die Einbrecher eine kaputte, auf einem Schrotthaufen liegende Anhängerkupplung genutzt, um das Fenster einzuschlagen, durch das sie in das Gebäude eindrangen", erläutert Wolff weiter. In den Räumen der Firma haben die Unbekannten mehrere abgeschlossenen Schränke und Schubfächer aufgehebelt und durchforstet. "Bis auf zwei Autoschlüssel, bei denen es sich um Rohlinge handelt - mit denen also gar kein Auto gestartet werden kann -, ist nichts weggekommen", erklärt Roland Wolff. Allerdings müssen die eingeschlagene Glasscheibe sowie alle kaputten Büromöbel repariert werden.

Ein wenig Glück im Unglück hatte ebenso Andreas Hannemann. Bei ihm haben die Täter ein Motorrad Suzuki sowie zwei Fahrräder aus seiner Privatgarage gestohlen. Das Motorrad habe er zwar inzwischen zurück erhalten. Da unter anderem das Zündschloss demoliert wurde, werden jedoch Reparaturen in Höhe von 300 bis 400 Euro fällig, schätzt Hannemann. "Ich bin aber zufrieden, dass ich es überhaupt zurückerhalten habe", schildert er weiter. Die zwei Fahrräder haben sich hingegen nicht wieder angefunden. Diese sind zusammen schätzungsweise 400 Euro wert, sagt Andreas Hannemann.

Im Feuerwehrgerätehaus sind die drei von den Tätern zertrümmerten Fenster inzwischen provisorisch durch Anbringen von Kunststoffplatten notdürftig repariert. Die Einbrecher haben dort vor allem die Umkleideräume der Feuerwehrleute und die Werkstatt durchwühlt. "Es ist eine Riesensauerei, dass bei Firmen, Privatleuten und außerdem bei Menschen eingebrochen wird, die anderen helfen", erklärt entrüstet Amtsbrandmeister Michael Lyszczok. Obwohl nichts abhanden gekommen ist, sei ein Schaden von ungefähr 7000 bis 8000 Euro entstanden, berichtet der Amtsbrandmeister weiter. So müssen nicht nur die drei kaputten Glasscheiben, sondern ebenso die außerdem demolierten Rahmen der drei Fenster ausgetauscht sowie zudem zwei aufgehebelte abgeschlossene Türen repariert werden.

Bei den weiteren Einbrüchen bei Unternehmen wurden laut Polizeiangaben in der Ernst-Thälmann-Straße keine Sachen gestohlen, in der Straße Am Weinberg ein Videorekorder.

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