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Der FCE Eisenhüttenstadt hat nach dem 7:1-Heimsieg gegen Stahl Brandenburg den Ligaverbleib fast 100-Prozentig sicher.

Fußball
Kraftvolle Konter ins Stahl-Herz

Hagen Bernard / 12.06.2018, 10:57 Uhr
Eisenhüttenstadt Der FC Eisenhüttenstadt dreht auf der Zielgeraden auf. Die Remis-Könige der Brandenburgliga besiegten in einem sogenannten Sechs-Punkte-Spiel den FC Stahl Brandenburg mit 7:1 und stehen auf einem Nichtabstiegsrang.

Der FCE Eisenhüttenstadt hat nach dem 7:1-Heimsieg gegen Stahl Brandenburg den Ligaverbleib fast 100-Prozentig sicher. Zunächst störten bei hochsommerlichen Temperaturen die Gäste früh bei der Ballannahme und verbuchten so die erste torreife Szene im Spiel, als Lucas Meyer den Ball knapp am Pfosten vorbei schoss (6.). Sehr schnell setzte sich jedoch die größere individuelle Klasse der Eisenhüttenstädter durch. Sie suchten mit schnellen Anspielen vor allem über den oft anspielbereiten Christian Siemund ihre beiden Angreifer Georges Florent Mooh Djike und Danny Grünberg. Für die Führung sorgte jedoch Mariusz Wolbaum, der hinter den Spitzen einen defensiveren Part einnahm. Er verleitete den Brandenburger Maximilian Glomm zu einem Rempler im Strafraum, Wolbaum verwertete den Elfmeter. Vier Minuten später überwand Siemund nach einem weiten Zuspiel von Christoph Krüger Torwart Steffen Sgraja per Heber von der Strafraumgrenze ins obere Eck.

Danach schienen die Eisenhüttenstädter etwas defensiver auf Konter zu lauern, was die Gäste nach mehreren Versuchen durch Ryo Yoshida im Nachsetzen zum Anschlusstreffer nutzten (37.). Der FCE schien einige Minuten etwas von der Rolle, bis Wolbaum mit einem präzisen Flachschuss aus 18 Metern knapp neben den Pfosten die alten Verhältnisse gerade rückte.

Damit ging es mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Pause, doch entschieden war die Partie noch nicht. Dafür sorgte Danny Grünberg unmittelbar zu Beginn der zweiten Halbzeit nach Vorlage von Siemund, als er sich sogar noch die Ecke aussuchen konnte. Die Gastgeber blieben am Drücker, nach einem Eckball von Wolbaum machte Tony Wernicke mit einem Volleyschuss aus etwa 14 Metern alles klar.

Danach zeigte auch Torwart Martin Stemmler bei einigen Schussversuchen der emsig nach vorn spielenden Brandenburger sein Können, doch ins Tor trafen weiterhin nur die Eisenhüttenstädter. So verwertete Georges Florent Mooh Djike ein Zuspiel von Grünberg zum 6:1 (56.) und erhöhte sieben Minuten später nach Siemund-Pass zum 7:1-Endstand. In der 90. Minute hatte der Kameruner sogar noch den Pfosten getroffen.

„Ich bin stolz auf die Mannschaft. Sie hat das abgerufen, was sie kann. Nun muss sie den nächste Schritt noch in Guben machen. Zunächst hatte ich den Gegner zu Beginn auch so aggressiv erwartet. Mit einem berechtigten Elfer sind wir in Führung gegangen, Siemund hat mit einem schönen Tor gleich nachgelegt. Nach dem Gegentreffer hatte sie so zehn Minuten mit sich zu tun, dann erhöhte glücklicherweise Wolbaum auf 3:1. In der Pause habe ich einen schnellen Treffer gefordert, da ein Zwei-Tore-Vorsprung bei diesem Gegner nicht viel ist. Das ist durch Grünberg auch gelungen“, freut sich FCE-Trainer Andreas Schmidt.

FC Eisenhüttenstadt: Martin Stemmler – Chistoph Krüger, Christoph Nickel, Michel Becker (62. Robert Richter), Tobias Perlwitz – Christian Siemund, Tony Raddatz (76. Rico Walter), Tony Wernicke – Mariusz Wolbaum – Danny Grünberg (67. Lukas Szywala), Georges Florent Mooh Djike

Schiedsrichter: Steffen Seifert (Zinnitz) – Zuschauer: 270

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