Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

ArcelorMittal spendet nach Gesundheitslauf 2000 Euro / Geld wird für neue Pumpe verwendet

Soziales
Tiergehege freut sich über Finanzspritze

Gruppenfoto mit Pony Rosi (v. l.): Kathrin Flügel und Vivien Schmiede vom Tiergehege Eisenhüttenstadt sowie Axel Krause und Holger Wachsmann von ArcelorMittal.
Gruppenfoto mit Pony Rosi (v. l.): Kathrin Flügel und Vivien Schmiede vom Tiergehege Eisenhüttenstadt sowie Axel Krause und Holger Wachsmann von ArcelorMittal. © Foto: Gerrit Freitag
Janet Neiser / 12.06.2018, 22:30 Uhr
Eisenhüttenstadt (MOZ) Rosi ist am Dienstag im Tiergehege Eisenhüttenstadt erstaunlich gelassen geblieben. Dabei war der Anlass, warum Tiergehegeleiterin Vivien Schmiede das Pony am frühen Nachmittag aus dem Gehege geholt hat, ein richtig schöner. Vertreter von ArcelorMittal Eisenhüttenstadt (AMEH) haben nämlich einen symbolischen Spendenscheck über 2000 Euro an den Förderverein des Tiergeheges übergeben. Das Geld war beim diesjährigen Gesundheitslauf des Stahlunternehmens auf der Insel zusammengekommen. Pro Teilnehmer und gelaufenem Kilometer hatte AMEH  5 Euro gespendet.

„Das ist eine klasse Sache“, sagte Kathrin Flügel, die Vorsitzende des Fördervereins des Tiergeheges, die selbst mitgelaufen war. Und wie es manchmal so ist: Das Geld kommt genau zur richtigen Zeit. Die etwa zehn bis zwölf Jahre alte Grundwasser-Pumpenanlage im Tiergehege ist nämlich vor wenigen Tagen kaputtgegangen. „Die ist aber lebenswichtig für uns“, betonte Kathrin Flügel. Mit der Pumpe wird nicht nur der Teich im Vogelgehege gefüllt, sondern das Wasser dient generell der Versorgung der Tiere.  Eine Fachfirma aus Eisenhüttenstadt hat bereits Abhilfe geschaffen und eine neue Pumpe eingebaut. „Wir warten nur noch auf die Rechnung“, meinte Kathrin Flügel. Die kann durch die Spende beglichen werden. „Vielen Dank dafür“, sagte die Vereinsvorsitzende in Richtung des AMEH-Arbeitsdirektors Axel Krause. Der erwiderte mit einem Schmunzeln: „Gelaufen sind andere.“

Schon im vergangenen Jahr, nach der Premiere des Gesundheitslaufes, hatte das Stahlunternehmen für den guten Zweck gespendet, damals an den Johanniter-Hospizdienst. Diesmal fiel die Wahl aufs Tiergehege. „Darauf haben wir, Holger Wachsmann und ich, uns nach einem Kulturausschuss verständigt“, erklärte Krause. „Wenn man hört, wie eng es hier immer ist“, sagte er mit Blick auf die finanzielle Ausstattung des Tiergeheges. Denn nicht nur Futter, sondern auch Arbeitskräfte müssen bezahlt werden. Und dann kommen noch ungeplante Ausgaben für so etwas wie die Pumpe oder eben auch für den zweiten Zaun, der noch dieses Jahr ums Wildschweingehege gezogen werden muss.   (ja)

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2018 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG