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Gewinner des Fotowettbewerbs gekürt / Stadtteilbüro prämiert neun Hobby-Fotografen mit Veröffentlichung

Fotowettbewerb
Kalender mit Lieblingsplätzen

Stolze Gewinner: (oben v.l.) Hans-Joachim Ullmann, Walter Laube, Catrin Nickel, Daniela Sommer, Norbert Roloff, Maja Eckardt, (unten v.l.) Elke Dürr, Klaus Rachow, Julius Eckardt.
Stolze Gewinner: (oben v.l.) Hans-Joachim Ullmann, Walter Laube, Catrin Nickel, Daniela Sommer, Norbert Roloff, Maja Eckardt, (unten v.l.) Elke Dürr, Klaus Rachow, Julius Eckardt. © Foto: Gerrit Freitag
Patrizia Czajor / 05.12.2018, 21:21 Uhr
Eisenhüttenstadt (MOZ) Altbekannte Motive aus einer neuen Perspektive vor die Linse zu bringen – dieser Aufgabe stellten sich Teilnehmer des Eisenhüttenstädter Fotowettbewerbs. Die besten Bilder sind jetzt in einem Wandkalender zu sehen. Einige Exemplare gab es für die Gewinner schon vorab.

Unter einem Regenschirm schmiegt sich eine Dame an ihren männlichen Begleiter. Zu sehen ist nur der Rücken der beiden Skulpturfiguren, die auf das Restaurant „Aktivist“ blicken. Mit diesem Foto vom „Akki“ hat es Walter Laube in den neuen Fotokalender der Stadt geschafft. Mit dem Restaurant, das nun den Monat Juli bebildert, verbindet der 80-jährige Eisenhüttenstädter schöne Erinnerungen. Neben dem Friedrich-Wolf-Theater sei das Restaurant damals ein kulturelles Zentrum Eisenhüttenstadts gewesen, erläuterte Laube, der vor rund 50 Jahren mit seiner Familie in die Stahlstadt gezogen ist. So sei es für ihn auch ein besonderer Moment gewesen, als der Aktivist vor einigen Jahren in seinem Urzustand wieder aufgebaut worden ist, machte Walter Laube am Dienstag im Stadtteilbüro offis deutlich.

Dorthin lud Andrea Peisker, Projektleiterin Soziale Stadt, am Abend alle Gewinner des Fotowettbewerbs „Guck Mal, Denk Mal“ dazu ein, über ihre Lieblingsplätze zu sprechen. Denn das war in diesem Jahr Motto des Wettbewerbs, zu dem die Stadt bereits zum zehnten Mal aufgerufen hat. Die Organisation übernahm das Stadtteilbüro offis, das mithilfe einer Bürger- und Fachjury aus den 44 eingesendeten Bildern die schönsten Motive auswählte.

Das Ergebnis ist eine Sammlung sehr unterschiedlicher Bilder, die den verschneiten Neuzeller Landweg genauso honorieren wie eine mit bunten Blättern bedeckte Fußgängerbrücke am Inselblick oder ein Bächlein am Rosenhügel. Norbert Roloffs Bild, eine Detailaufnahme von Schirmpilzen auf der Insel, gab es inklusive Kochtipps. Die Schuppen müssten, so sagte er, vom Hut abgerieben werden. „Dann kann man ihn wie ein Schnitzel braten.“

Zu den jüngsten Gewinnern gehörte Julius Eckardt. Der Fünfjährige nahm während eines Winterspaziergangs mit dem Handy seiner Eltern Eisschollen auf der Oder auf. Doch auch seine Eltern wurden mit Veröffentlichungen im Kalender prämiert. Auf die Motive stießen sie zum Beispiel bei Eierholspaziergängen zum Naturkostladen oder als Spieler einer Pokémon-Go-Gruppe, wie Mutter Maja Eckardt erläuterte. Mit dem Fotografieren angefangen habe sie während einer langjährigen Krankheitsphase. „Ich wollte das Schöne irgendwie festhalten.“

Erhältlich ist der Wandkalender kostenlos zu den Öffnungszeiten des Stadtteilbüros.

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