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Weideschweine leben ganzjährig im Freien

Tierischer Besuch
Riesiges Borstenvieh auf Gut Zeisigberg

So groß und doch so friedlich: Der riesige Zuchteber genießt im Wald des Gutes Zeisigberg die Streicheleinheiten von Winfried Selenz, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft mbH, die das Gut betreibt.
So groß und doch so friedlich: Der riesige Zuchteber genießt im Wald des Gutes Zeisigberg die Streicheleinheiten von Winfried Selenz, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft mbH, die das Gut betreibt. © Foto: Frank Groneberg
Frank Groneberg / 06.12.2018, 07:00 Uhr
Müllrose (MOZ) Er ist wirklich gewaltig groß, der Eber, der auf dem Gut Zeisigberg genüsslich unter Eichen nach nahrhaften Eicheln wühlt. Wer dem braunen Tier, das einem erwachsenen Menschen bis über die Hüften reicht, zum ersten Mal gegenübersteht, der weicht unweigerlich erstmal ein paar Schritte zurück. Doch Angst müsse niemand haben, versichert Winfried Selenz, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft des Gutes Zeisigberg. „Unser Eber ist ein ganz friedlicher.“ Und zum Beweis krault er dem dickfelligen Schwein kräftig die Ohren. Was das gekraulte Borstenvieh sichtlich genießt.

Duroc nennt sich die Rasse, der der riesige Eber angehört. Seit vier Jahren ist diese Rasse auf dem Gut Zeisigberg zu Hause. Und die robusten Tiere wachsen dort nicht als Stallschweine heran, sondern als Weideschweine. Das heißt, sie leben das ganze Jahr über im Freien – auf Streuobstwiesen, im Eichenwald oder auf einer großen Weide. Nur zum Abferkeln kommen die Sauen in eine große Abferkelbucht mit Auslauf. Und wenn Regen oder Schneefall ihnen zu heftig werden, suchen sie einen Wetterschutz auf, wie sie wollen. Mit ihnen gemeinsam wachsen Weideschweine einer weiteren robusten Hausschweinrasse auf: Deutsche Sattelschweine. Insgesamt 25 Tiere.

Das Gut Zeisigberg in Müllrose setzt seit vier Jahren auf die Erzeugung von Bio-Fleisch, und zwar von Angus-Rindern und von Weideschweinen. Vermarktet wird das Fleisch direkt auf dem Gut, auf Anfrage.

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