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Handball
Den Favoriten voll gefordert

Läuft gegen die Belziger Abwehr an: für die Müllroserin Viktoria Lampe gibt es in dieser Szene kein Durchkommen.
Läuft gegen die Belziger Abwehr an: für die Müllroserin Viktoria Lampe gibt es in dieser Szene kein Durchkommen. © Foto: michael benk
Matthias Gliese / 19.12.2018, 10:36 Uhr
Müllrose Die Handballerinnen der HSG Schlaubetal-Odervorland haben zu Hause das Verbandsliga-Spiel gegen den Tabellenzweiten Märkischen BSV Belzig mit 23:25 (12:15) verloren. Die Müllroserinnen sind in der Süd-Staffel Siebte.

Nach einer einwöchigen Punktspielpause hatten die Frauen der HSG Schlaubetal-Odervorland im letzten Hinrunden-Spiel den Märkischen BSV Belzig zu Gast. Nach dem ersten Sieg vor zwei Wochen gegen Wildau wollte die HSG an diese Leistungen anknüpfen. Die Gäste als Tabellenzweiter waren eindeutiger Favorit. Vor dem Spiel wurde HSG-Torhüterin Melanie Dahms zu ihrem 45. Geburtstag geehrt.

Die HSG konnte zwar den ersten Treffer durch Jasmin Henkelmann erzielen, danach setzten sich die Gäste aus dem Fläming mit sechs Toren in Folge ab. Durch Fehler im Angriff der HSG kam Belzig durch schnelle Konter zu einfachen Toren. Danach stabilisierte sich jedoch das Spiel der Gastgeberinnen und man verkürzte in der 17. Minute auf 6:9. Im Angriff wurden die sich bietenden Chancen jetzt besser genutzt, so dass die Gäste ihr schnelles Konter-Spiel nicht weiter durchführen konnten. Die HSG-Abwehr stand stabil. Allerdings wurde bei Fernwürfen der Gäste zu defensiv agiert, so dass Belzig in der 21. Minute sich auf 13:7 absetzen konnte. Daraufhin nahmen die HSG-Trainer ihre Auszeit und stellten das Team taktisch neu ein. Danach wurde wieder konsequenter in der Abwehr gearbeitet. Die dadurch gewonnenen Bälle wurden im Angriff durch Sarah Regen und Caroline Hallert in Tore umgewandelt. Beim Stand von 12:15 ging es in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der 2. Halbzeit konnten die Schlaubetaler den Rückstand weiter verkürzen. Durch schöne Tore unter anderem von Lea-Sue Panzer und Anne Palwitz kämpften sie sich in der 39. Spielminute auf 16:17 heran. Man hätte sogar in Führung gehen können. Aber die Gastgeber vergaben etliche Torchancen, da man nicht auf das Stellungsspiel des gegnerischen Torwarts achtete und somit sich oft für die falsche Ecke entschied.

Danach wurde das Spiel hektisch. Durch zwei berechtigte Zweiminuten-Strafen in der 46. und 47. Minute musste die HSG in doppelter Unterzahl agieren. Das nutzten die Belzigerinnen und setzten sich auf 22:17 ab. Die Schlaubetalerinnen gaben sich aber noch nicht geschlagen. Durch einen sicheren Rückhalt mit Torhüterin Marianne Schulz, die wieder einige Hundertprozentige parierte, konnte man den Rückstand bis zum Ende der Partie noch auf 23:25 verkürzen. Den letzten Treffer der Partie erzielte Anika Weber mit einem schönen Wurf von Rechtsaußen. Am Ende fehlte einfach die Kraft, um noch Punkte zu holen.

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