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Altenheim-Neubau
Bürgermeister setzt auf den Landkreis

Anhaltende Debatte: Über das Städtische Altenheim – hier ein Archivbild – in der Poststraße wird seit Jahren diskutiert.
Anhaltende Debatte: Über das Städtische Altenheim – hier ein Archivbild – in der Poststraße wird seit Jahren diskutiert. © Foto: Gerrit Freitag
Janet Neiser / 10.01.2019, 20:55 Uhr
Eisenhüttenstadt (MOZ) Das Städtische Alten- und Altenpflegeheim steht im zweiten Amtsjahr auf der Prioritätenliste des Eisenhüttenstädter Bürgermeisters ziemlich weit oben.

Das erklärte er in dieser Woche bei einem Interview, in dem es unter anderem um die Vorhaben im Jahr 2019 ging. Erst vor wenigen Tagen hat es Frank Balzer zufolge seitens der Verwaltung wieder ein Gespräch zu diesem Thema gegeben. Aber auch die Stadtverordneten sowie die Eisenhüttenstädter Kreistagsabgeordneten seien diesbezüglich aktiv. Er hoffe, dass „wir da im ersten Halbjahr mit dem Landkreis Oder-Spree etwas Vernünftiges und Verlässliches hinbekommen“, sagte der Bürgermeister

„Das ist mir wichtig, dass wir da zügig vorankommen, die Zeit schreitet fort und wir müssen schauen, dass da vernünftige Bedingungen herrschen.“  Gegenwärtig scheint sich Frank Balzer ziemlich sicher zu sein, gemeinsam mit dem Landkreis eine Lösung zu finden. „Ich gehe davon aus, dass der Kreis ein neues Altenheim baut.“

Schließlich gebe es auch eine spezielle Seniorenheim GmbH. Und die Kreisverwaltung habe zudem die Daseinsvorsorge. Frank Balzer sicherte zu, dass die Stadt den Landkreis unterstützen werde, möglicherweise würde man Grund und Boden zur Verfügung stellen. „Wichtig sind aber auch die Mitarbeiter, die müssen eine vernünftige Anstellung bekommen. Und die Senioren sollen einen ordentlichen Heimplatz erhalten, der auch bezahlbar ist.“

Der DDR-Funktionalbau, wie Balzer das kommunale Heim an der Poststraße bezeichnet, entspreche schlicht nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Von einem Abriss des Objektes aber will er noch längst nicht reden. „Von der Bausubstanz her ist das noch okay“, sagte der Bürgermeister diese Woche. Aber die Funktionalität sei nicht mehr gegeben. Vielleicht sei sogar eine Nachnutzung möglich. Wie die aussehen könnte, darüber wollte er zum jetzigen Zeitpunkt nicht reden, zumal er auch noch nicht wisse, was der Landkreis vorhabe. Gegenwärtig aber gehe er nicht davon aus, dass die anvisierten Neubaupläne durch den Kreis nicht klappen.

Sollte aber doch etwas schiefgehen, dann gebe es einen bereits bestätigten Plan B. „Der wird aber von allen Seiten nicht wirklich geliebt“, meinte der Bürgermeister. Bei diesem Plan B wäre das städtische Krankenhaus in der Verantwortung für das Altenheim. „Aber da sind alle, die Stadtverordneten und auch die Stadtverwaltung, der Meinung, dass dann möglicherweise Risiken für das Krankenhaus bestehen.“ Dennoch hätten die Stadtverordneten diese Option 2013 im Rahmen des Haushaltskonzeptes beschlossen. Der Plan B sei gegenwärtig noch nicht ad acta, aber zunächst einmal beiseite gelegt.

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