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Handball-Verbandsligist HSG Schlaubetal-Odervorland spielt gegen den HC Spreewald II nur 24:24 / Weiter Dritter

Handball
Spielerisch dürftige Vorstellung

Ist regelmäßg aus dem Rückraum erfolgreich: der Müllroser Spieler Mateusz Krzyzanowski (Mitte) gegen den HC Spreewald II. Der 31-Jährige traf gegen die Gäste aus der Lausitz viermal ins Tor.
Ist regelmäßg aus dem Rückraum erfolgreich: der Müllroser Spieler Mateusz Krzyzanowski (Mitte) gegen den HC Spreewald II. Der 31-Jährige traf gegen die Gäste aus der Lausitz viermal ins Tor. © Foto: michael benk
Wilfried Hohmann / 30.01.2019, 18:08 Uhr
Eisenhüttenstadt (MOZ) Die Handballer der HSG Schlaubetal-Odervorland haben im Aufstiegsrennen einen Rückschlag erlitten. Der Dritte der Verbandsliga Süd trennte sich zu Hause vom Tabellensechsten HC Spreewald II 24:24.

Im ersten Spiel nach der Winterpause trat die 1. Männermannschaft der HSG Schlaubetal-Odervorland in heimischer Halle als Tabellendritter gegen den Sechsten HC Spreewald II an. In der Hinrunde hatten die Müllroser in Lübben gegen die Spreewälder mit 30:20 gewonnen. Insofern waren die Hausherren der klare Favorit, konnten diese Rolle mit dem Remis jedoch nicht bestätigen.

Dabei begann dieses Spiel für die Schlaubetaler erfolgversprechend. Nach zwei Feldtoren von David Krüger sowie zwei verwandelten Siebenmetern von Robert Kaberidis lag die Mannschaft von Trainer Michael Stalla bereits nach fünf Minuten mit 4:1 vorn. Diesen Vorsprung bauten die Gastgeber bis zur 13. Minute nach je zwei weiteren Treffern von Friedrich Hanschel und Robert Kaberidis sowie von Mateusz Krzyzanowski und Paskal Korau auf sechs Tore zum 10:4 aus.

Das veranlasste den Gästetrainer bereits in der 13. Spielminute zur ersten Auszeit. Diese zeigte dann vor allem im Abwehrverhalten der Spreewälder Wirkung. Diese zeigten sich nun wesentlich aggressiver, wodurch das Angriffsspiel der Gastgeber nun mehrfach unterbunden werden konnte. Die Folge war, dass die Gäste bis zur Pause nur noch sechs Gegentreffer zuließen, selbst aber mit neun eigenen Toren den Rückstand von sechs Toren auf drei halbieren konnten. Damit wurden die Seiten mit einer 16:13-Führung der Schlaubetaler gewechselt.

Die zweite Spielhälfte begann für die Gastgeber weniger erfolgreich. Nach 48 Sekunden erhielt Matthias Stalla eine Zeitstrafe und die Spreewälder verkürzten weiter auf 14:16. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Die Gastgeber lagen zwar ständig mit zwei bis vier Treffern vorn, konnten sich jedoch nie entscheidend absetzen. Vor allem, weil sie den kompletten HSG-Rückraum mit Matthias Stalla, Robert Kaberidis und Mateusz Krzyzanowski praktisch fast völlig aus dem Spiel zu nehmen. Dieser HSG-Achse gelang in der zweiten Halbzeit nur noch ein Feldtor durch Mathias Stalla. Mateusz Krzyzanowski sowie Robert Kaberidis warfen keinen einzigen Treffer, obwohl Kaberidis alle acht Siebenmeter für die Gastgeber verwandeln konnte. Damit war der Angriff der Schlaubetaler aus dem Rückraum praktisch lahmgelegt, was sich auch darin manifestierte, dass ihnen in der zweiten Halbzeit nur noch acht Treffer gelangen. Doch auch die Spreewälder vermochten sich im Angriff nicht entscheidend in Szene zu setzen, so dass die Gastgeber ihre drei Tore Führung bis zum 24:21 in der 53. Minute behaupten konnten. Zu diesem Zeitpunkt ahnte jedoch niemand, dass der 24. Treffer der Gastgeber per verwandeltem Siebenmeter durch Robert Kaberidis zugleich auch der letzte für die Gastgeber sein sollte. Denn in der verbleibenden Zeit gelang es ihnen nicht mehr, den Ball im gegnerischen Gehäuse unterzubringen. Vor allem, weil Bernt Kratkey nach 53 Minuten seine zweite Zeitstrafe kassierte, was die Gäste mit zwei Toren zum 23:24-Anschlusstreffer nutzten. Als Mateusz Krzyzanowski nach 57 Minuten seine dritte Zeitstrafe und damit „Rot“ kassierte, fanden die Schlaubetaler in Unterzahl kein Mittel für einen erfolgreichen Abschluss. Dagegen gelang den Gästen zwei Sekunden vor dem Abpfiff der 24:24-Ausgleich.

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