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Handball
Schlaubetaler erledigen Pflichtaufgabe

Wirft fünf Tore in Schöneiche: der 23-jährige Müllroser Rückraumspieler Eric Zimmermann
Wirft fünf Tore in Schöneiche: der 23-jährige Müllroser Rückraumspieler Eric Zimmermann © Foto: michael benk
Wilfried Hohmann / 05.03.2019, 02:15 Uhr
Müllrose Handball-Verbandsligist HSG Schlaubetal-Odervorland hat mit einem 31:20 (19:11) beim Tabellenvorletzten SG Schöneiche den dritten Rang in der Süd-Staffel behauptet. Bei den Müllrosern kehrten die zuletzt fehlenden Tobias Hallert und Bernt Kratkey zurück und waren mit Friedrich Hanschel sowie Daniel Heine beide Kreisläufer wieder voll einsatzfähig. Insofern fiel das Fehlen von Matthias Stalla nicht so schwer ins Gewicht. Das ermöglichte Trainer Michael Stalla wieder mehrere taktische Alternativen sowohl in der Abwehr als auch bei der Angriffsgestaltung.

Die Anfangsphase des Spiels verlief ausgeglichen. Nach dem 1:0 für die Gastgeber gingen die Müllroser durch Bernt Kratkey und Mateusz Krzyzanowski erstmals mit 2:1 in Führung. Bis zum 3:3 in der 6. Minute konnten die Gastgeber noch mithalten. Danach setzten sich die Schlaubetaler nach einem Dreierpack von Paskal Korau erstmals auf drei Tore zum 6:3 ab. Auch in den nächsten Minuten lief alles nach den Vorstellungen der Gäste. Bis zur 14. Minute baute die HSG den Vorsprung weiter auf fünf Tore zum 10:5 aus.

Doch so einfach ließen die Gastgeber sich nicht abschütteln. Zwischen der 14. und 16. Minute gelangen ihnen durch Steven und Pascal Werner drei Treffer in Folge und plötzlich waren die Hausherren beim 8:10 wieder in Schlagdistanz. Das veranlasste HSG-Coach Michael Stalla zu einer Auszeit. Dies zeigte sofort Wirkung. In den folgenden 13 Minuten ließ die Abwehr der Schlaubetaler nur noch einen Gegentreffer zu, während man bei den konzentriert vorgetragenen eigenen Angriffen acht Tore zum 18:9-Zwischenstand erzielte. Beim 11:19 wurden die Seiten gewechselt.

Auch in der zweiten Halbzeit lief es für die Schlaubetaler weiter nach Plan. Bis zum 22:15 in der 40. Minute lagen sie weiter mit sieben Toren vorn. Als jedoch Mateusz Krzyzanowski in der 42. Minute und gleich anschließend Friedrich Hanschel jeweils eine Zeitstrafe erhielten, nutzten die Gastgeber dies zum 18:22. Für HSG-Trainer Michael Stalla war das jedoch kein Anlass für eine weitere Auszeit. Bis zur 49. Minute erhöhten die Gäste wieder auf 25:18. Danach gelangen dem Gastgeber nur noch zwei Tore zum 20:25. In den verbleibenden zehn Minuten verschärften die Müllroser das Tempo und erzielten sechs weitere Treffer zum Endstand von 31:20.

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