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Bürgermeister-Kandidaten
Bekannte Gesichter

Patrizia Czajor / 15.05.2019, 06:45 Uhr
Brieskow-Finkenheerd (MOZ) Nach einer Amtsperiode ist Schluss. Frank Richter, ehrenamtlicher Bürgermeister von Brieskow-Finkenheerd, will bei den diesjährigen Kommunalwahlen nicht mehr antreten. Für sein Amt gibt es zwei Interessenten. Zum einen ist das Ralf Theuer, der zwischen 1998 und 2014 bereits Bürgermeister seines Heimatdorfes gewesen ist und 2014 gegen Frank Richter verloren hat. Jetzt will er es noch einmal wissen. "Viele Bürger haben mich gebeten, mich wieder als Bürgermeister zur Wahl zu stellen", sagt der 63-jährige Diplom-Ingenieur, der zudem seit 20 Jahren im Vorstand des Trinkwasser- und Abwasserzweckverbandes Oderaue (TAZV) sitzt. Der gebürtige Chemnitzer, der seit über 30 Jahren mit seiner Frau im Ort lebt und drei Kinder hat, möchte Probleme anpacken und nicht nur meckern, wie er sagt. Versprechungen machen möchte der 63-Jährgie hingegen keine. "Ich versuche, das Beste für unseren Ort herauszuholen." Bei der Wahl tritt er als parteiloser Kandidat an.

Sein Konkurrent ist der Unternehmer Horst Siebke von der SPD, der von 2009 bis 2017 Gemeindevertreter und Mitglied im Bauausschuss war sowie seit 2018 im Kreistag sitzt. "Ich habe dort viel über kommunalpolitische Arbeit gelernt." Der 66-Jährige ist studierter Bauingenieur, verheiratet und Vater von sechs Kindern. Derzeit bereitet der Unternehmer, der in Brieskow-Finkenheerd geboren und aufgewachsen ist, die Übergabe seines Familienunternehmens, ein Natursteinbetrieb, an seine Enkeltochter vor. "Also habe ich jetzt viel mehr Zeit." Und mit dieser möchte er dazu beitragen, dass "das Dorf jeden Tag ein bisschen schöner wird." Das bedeutet für ihn einerseits, Bestehendes – Einrichtungen, Ärzte, Händler – zu bewahren. Andererseits möchte Horst Siebke sich auch der vielen Bauruinen und ungepflegten Grundstücke annehmen. "Das wird alles nicht auf Anhieb zu machen sein, aber wir werden anfangen."

Brinkmann hofft auf Wiederwahl

In Groß Lindow tritt Bürgermeister Björn Brinkmann von der Freien Wählergemeinschaft zur Wiederwahl an. "Ich hoffe, dass mir die Bürger von Groß Lindow auch weiterhin ihr Vertrauen schenken", sagt der 43-Jährige, der als Bundespolizist in Frankfurt arbeitet und seit 2003 mit seiner Frau und den beiden Kindern in Groß Lindow lebt. Der gebürtige Aachener kam Mitte der 1990er-Jahre in die Region, wurde bei der Kommunalwahl 2014 in die Gemeindevertretung gewählt und übernahm 2015 den Vorsitz im Bauausschuss. Viele Aufgaben seien in dieser Zeit, sagt er, angepackt worden. "Einiges ist auf einem guten Weg, andere Veränderungen und Herausforderungen warten noch auf uns."

Gegen Björn Brinkmann geht René Weiner ins Rennen. Der 47-Jährige lebt seit zehn Jahren in Groß Lindow, ist verheiratet und hat fünf Kinder. René Weiner, der als Teamleiter in der stationären Kinder- und Jugendhilfe arbeitet, ist im Ort sehr aktiv: Seit 20 Jahren ist er Mitglied im Sportverein, mittlerweile dort Vizepräsident im Vorstand, und ist seit einigen Jahren für die jährlich stattfindende Dorfmeisterschaft im Skat verantwortlich. Im Ort möchte er sich vor allem für die Ansiedlung eines Arztes, die Einrichtung einer Tagespflege für ältere Menschen sowie die Errichtung einer Mehrzweckhalle einsetzen.

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