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Turnen
Eisenhüttenstädterinnen überragen

Petra Wallschläger / 31.05.2019, 02:15 Uhr
Eisenhüttenstadt Mit zwei Landesmeistertiteln, zwei Silbermedaillen  und  einer Bronzemedaille sind die Eisenhüttenstädter Stahl-Turnerinnen von den Meisterschaften  der Kinderklassen des Landes Brandenburg heimgekehrt. Die Falkenseeer boten ordentliche Wettkampfbedingungen und somit gab es diesbezüglich für alle gute Voraussetzungen auf gute Platzierungen.

Im ersten Durchgang turnten die Mädchen der Leistungsklasse IV bis elf Jahre und die der Leistungsklasse IV für Zwölf- und 13-Jährige. Das Einturnen begann bereits um 8.30 Uhr, so dass die Eisenhüttenstädter Kinder dieses Mal sehr zeitig raus mussten. Die Unterstützung der Eltern war gegeben und ließ auch für  die Trainerin und Kampfrichterinnen Heike Malinowski und Ulrike Krause Raum etwas zu entspannen, denn der Tag sollte lang werden. Im zweiten Durchgang gingen dann die Turnerinnen der Leistungsklasse III für bis 13-Jährige und jünger an die Geräte. Es gab zwei Wettkampfkreise. Damit hatten die Trainerinnen aller Vereine, die in beiden Leistungsklassen Turnerinnen stellten, voll zu tun, um ihre Schützlinge zu betreuen.

In der Leistungsklasse IV bis elf Jahre ging für die BSG Stahl Lea Becker als Einzige an den Start. Sie war in diesem Jahr schon  Bezirksmeisterin. Sie konnte sich über die Silbermedaille freuen, obwohl ihr ein kleiner unnötiger Fehler am Stufenbarren den Sieg gekostet hatte.

In der Leistungsklasse IV bis 13 Jahre stellten sich den Kampfrichterinnen aus Eisenhüttenstadt Marie Materne, Viktoria Keil, Vivienne Hebbe und Violetta Krotowski. Drei von ihnen und das konnte Stahl-Trainerin Petra Wallschläger kaum glauben, positionierten sich am Ende auf dem Treppchen. So wurde Viktoria Keil Landesmeisterin,  den 2. Platz belegte Marie Materne  und den 3. Platz Vivienne Hebbe gemeinsam mit einer Turnerin aus Strausberg.

Bei der Bezirksmeisterschaft hatte sich Vivienne Hebbe als Sechste qualifiziert und dabei nicht ganz fehlerfrei geturnt. Ihre Trainerin bescheinigt  ihr aber großen Trainingsfleiß, nur ihre Nerven machen ihr oft einen Strich durch die Rechnung. Daher freuten sich dieses Mal alle besonders mit ihr. Violetta Krotowski errang den  neunten Platz unter 24 Starterinnen.

Am Nachmittag  turnte Rosalie Bitter, ebenfalls diesjährige Bezirksmeisterin  in der Leistungsklasse III. Außerdem Maureen Gohaut, die sich ihren Start nicht nehmen ließ. Sie kam mit einer Viertelstunde Verspätung gerade vom Flughafen. Sie hatte eine Woche nicht trainieren können und zudem war  sie vom langen Flug aus Amerika geschwächt. Die Umstände waren daher für einen guten Wettkampf nicht optimal und ihre Trainerin musste schon mächtig die Tränchen trocknen, da es nur für den 14. Platz gereicht hat, aber immerhin unter 24 Teilnehmerinnen.

Zwei Punkte Vorsprung

Mit einen fast Zwei-Punkte-Vorsprung holte sich Rosalie Bittner den Landesmeistertitel als jüngste Starterin (neun Jahre) in der Klasse III bis 13 Jahre. Am Schwebebalken erhielt sie die Traumnote von 14,000 Punkten. Am Boden überzeugte sie mit einer akrobatischen und künstlerischen Vorführung. Hohe Wertung von 13,750 Punkten für Rosalie. Und auch am Stufenbarren turnte sie ihre Übung fast fehlerlos.

In drei Wochen geht es zum 49. Falkenseer Sommer. Das ist die nächste Bewährungsprobe. Da müssen Viktoria, Lea und Marie ebenfalls die geforderten  Anforderungen der LK 3 erfüllen, um die Mannschaft mit Rosalie und Mauren komplett zu machen. Nur so ist der Start im Großen Pokal möglich. Jede Wettkampfteilnahme ist von daher sehr wichtig, nur so können die Eisenhüttenstädterinnen Erfahrungen sammeln.

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Regionalsport Vivienne Hebbe Landesmeistertitel Petra Wallschläger Eisenhüttenstädterin

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