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Saisonstart
Nun geht’s los

Trainer Sven Schössler spürt kurz vor dem Saisonstart den Druck, freut sich aber mit der Mannschaft auf die nun beginnende Spielzeit.
Trainer Sven Schössler spürt kurz vor dem Saisonstart den Druck, freut sich aber mit der Mannschaft auf die nun beginnende Spielzeit. © Foto: Martin Terstegge
Martin Terstegge\MOZ / 20.08.2019, 09:30 Uhr
Brandenburg Zwei Monate Vorbereitung liegen hinter den Handballern des SV 63 Brandenburg-West. Am kommenden Sonnabend (24. August/18 Uhr) muss sich im Heimspiel gegen die SG OSF Schöneberg zeigen, in wie weit die Truppe von Trainer Sven Schössler Oberligatauglichkeit besitzt.

Schössler ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst: "Es geht von Beginn an nur um den Klassenerhalt. Wenn da einige von einem einstelligen Tabellenplatz reden, ist das zwar nett gesagt aber nicht realistisch.Wir müssen gegen jeden Kontrahenten Vollgas geben, in der Liga schlagen wir keinen im Vorbeigehen. Aber wir gehen in jedes Spiel mit dem Wissen um unsere Stärke."

Mit der Vorbereitung war der West-Trainer zufrieden, auch wenn aufgrund der Urlaubszeit oder beruflicher Tätigkeit meist nur neun bis zehn Spieler beim Training waren. Das machte die Arbeit an taktischen Umsetzungen nicht leichter. Die Akteure, die sich bei den Übungseinheiten einfanden, zogen aber voll mit, so dass Schössler, trotz aller Anspannung, optimistisch auf die anstehende Spielzeit blickt.

Dabei gibt es einige Ausfälle zu verkraften. Mit dem Einsatz von Steven Nhantumbo rechnet er diese Saison nicht, wie auch von Kreisspieler Tim Wollweber und Torhüter Andy Witowski. Bei den beiden Letzteren stehen noch Operationen an, deren Heilungsprozess sich wohl über die komplette Spielzeit hinziehen wird.

Es gab aber auch positive Nachrichten. Bei Nick Stenzel haben die Ärzte nun schon grünes Licht gegeben, er kann wieder voll einsteigen. Da er in Cottbus eine Ausbildung begonnen hat, hielt er sich vor Ort fit. Einen guten Eindruck hinterließen auch die beiden "Rückkehrer" Sebastian Ackermann und Michael Habermann. Sie sollen der Deckung wieder die gewohnte Stabilität geben, als Prunkstück der Mannschaft. Mit dem jungen Schlussmann Oskar Müller hat Sven Schössler auch eine tolle Ergänzung zu den anderen Torleuten Jurij Benkendorf und Pascal Hindorf.

Einen Wermutstropfen muss der West-Coach jedoch am Samstag verkraften. Tom Kryszon muss noch seine Sperre aus der Vorsaison absitzen. Dafür spricht nichts gegen den Einsatz seines Bruder Philip. Ihm werden am Mittwoch die Fäden unter seinem rechten Fuß gezogen, was ihn aber sportlich nicht behindern soll.

"Ich schätze die Schöneberger als das beste Berliner Team ein. Doch das soll uns nicht bange machen. Die Zuschauer dürfen sich auf eine hochmotivierte West-Mannschaft freuen, die alles geben wird. Ich habe den Spielen vorher gesagt: Wer nicht immer voll mitzieht, der wird auch nicht spielen. Der Druck ist da, doch wir können damit umgehen", gibt sich Sven Schößler kämpferisch.

Angesicht des schweren Auftaktprogramms hofft er auf einen Auftaktsieg. Mit einem positiven Ergebnis in die Saison zu starten ist wichtig, da sonst der Druck des Gewinnenmüssens zu früh auftritt. Die 63ger können sich dabei auf ihr treues Publikum verlassen, die mit der nötigen Anfeuerung zum "8. Mann" werden kann. Los geht es in der Max-Josef-Metzger-Halle um 18 Uhr.

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