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Zum Stadtfest in Eisenhüttenstadt gab es im ArcelorMittal-Festzelt einen Parcours für junge Technikinteressierte.

Wettbewerb
Bereit für den Steel-Master

Was ist das?: Bei der Steelmaster-Challenge schaute sich Nico Wagner (9) die Rohrzange genauer an.
Was ist das?: Bei der Steelmaster-Challenge schaute sich Nico Wagner (9) die Rohrzange genauer an. © Foto: Christina Sleziona
Christina Sleziona / 25.08.2019, 18:26 Uhr
Eisenhüttenstadt (MOZ) Kein Stadtfest ohne ArcelorMittal: Das Stahlunternehmen hatte am Wochenende wieder sein Zelt aufgebaut. Neben Informationen zum Werk gab es für Kinder und Jugendliche ab acht Jahren bei der Steelmaster-Challenge die Möglichkeit, sich der Herausforderung eines Technik-Parcours zu stellen. Am Ende winkte den Teilnehmern ein Steelmaster-Diplom.

Reingeschnuppert haben neben vielen weiteren Kindern auch Timo und Nico Wagner. Los ging es für die beiden Brüder bei der Station "Machen". Hier gab es mehrere Möglichkeiten, sein Können praktisch unter Beweis zu stellen. So konnte zum Beispiel gestanzt und gebohrt werden. Timo und Nico bekamen von Till Hoffmann, Auszubildender bei ArcelorMittal, gezeigt, wie man den Mantel eines Kabels so zurecht schneidet, dass eine Öse darauf Platz finden kann. Gar nicht so einfach für den neunjährigen Nico. Er bekam ein bisschen mehr Hilfe als sein älterer Bruder Timo, der die Aufgabe mit Spitzenleistung absolvierte. Dass er keine Probleme hatte, wunderte Timo nicht. "Ich baue in meiner Freizeit gerne Modelleisenbahnen und möchte auch in einem technischen Beruf arbeiten", erzählte der 14-Jährige. Wo genau weiß der Neuntklässler allerdings noch nicht. "Deshalb ist es für ihn heute auch eine gute Möglichkeit mal anzuschauen, was man alles machen kann", meinte Anja Wagner, die ihren Söhnen bei den Aufgaben über die Schulter schaute.

Logisches Denken gefragt

An der nächsten Station war logisches Denken gefragt. Bei der Hitze und den umgebenden Ablenkungen fiel es den Brüdern sichtlich schwerer, sich auf die Aufgaben zu konzentrieren, beendeten diese aber  mit einem weiteren Stempel auf ihrer Karte. Jetzt fehlte nur noch eine Station, bei der Timo und Nico ihr Wissen zu den verschiedenen Werkzeugen wie Rohrzange, Meißel oder Sägeblatt unter Beweis stellten bis sie schließlich mit ihrem verdienten dritten Stempel ihre Steelmaster-Diplome abholen konnten. Dass es den Kindern und Jugendlichen sichtlich Spaß machte, freut auch Janine Griesche vom QCW Eisenhüttenstadt, Tochtergesellschaft von ArcelorMittal.  "Mit dieser Challenge möchten wir an die Arbeiten heranführen, die bei der Stahlindustrie gebraucht werden, und damit das Interesse wecken", erklärte sie. Jugendliche, die sich für einen Ausbildungsplatz bei ArcelorMittal bewerben, können dieses Diplom sogar mit ihrer Bewerbung vorzeigen.

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