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Erste Eckpunkte für zweisprachigen Unterricht werden am 18. Januar im Liebknecht-Gymnasium vorgestellt.

Bilingual
Land arbeitet an Konzept für deutsch-polnischen Unterricht in Frankfurt

Bildungsministerin Britta Ernst beantworte am Donnerstag Fragen von Abgeordneten im Landtag, darunter auch die von Sahra Damus zum bilingualen Unterrichtsangebot.
Bildungsministerin Britta Ernst beantworte am Donnerstag Fragen von Abgeordneten im Landtag, darunter auch die von Sahra Damus zum bilingualen Unterrichtsangebot. © Foto: dpa
Thomas Gutke / 12.12.2019, 16:32 Uhr - Aktualisiert 13.12.2019, 07:36
Frankfurt (Oder) (MOZ) Ab dem nächsten Schuljahr soll "Polnisch als Nachbarsprache" an der Astrid-Lindgren-Grundschule und an der Grundschule Am Mühlenfließ in Booßen eingeführt werden. Das bekräftigte Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) am Donnerstag in Bezug auf eine mündliche Anfrage der Grünen-Landtagsabgeordneten Sahra Damus. Demnach werde aktuell das Curriculum "Nachbarsprache" vom Landesinstitut für Schulen und Medien sowie den beiden Schulen erarbeitet. Gleiches gilt für das Konzept eines bilingualen Unterrichtsangebotes an der Grundschule Mitte und am Liebknecht-Gymnasium. Die Eckpunkte sollen nach Aussage der Bildungsministerin beim Tag der offenen Tür des Gymnasiums am 18. Januar vorgestellt werden. Eine Beteiligung des deutsch-polnischen Bürgervereins an der Konzeptentwicklung könne sie sich gut vorstellen, so Britta Ernst.

Die Stadt und das Land hatten im September eine Absichtserklärung zur Stärkung der Nachbarsprache getroffen. "Ein gutes bilinguales Unterrichtsangebot von der 1. Klasse bis zum Schulabschluss würde eine bestehende Angebotslücke in unserer Region füllen und den Schulstandort Frankfurt (Oder) aufwerten", so Sahra Damus. Dafür nötig sei eine gut durchdachte Konzeption und ausführliche Vorstellung, "weil es ambitioniert ist und nicht mit der heißen Nadel gestrickt sein darf". Sie begrüße es ausdrücklich, dass das Land den Bürgerverein dabei mit einbinden wolle.

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