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Gesundheit
Oberarzt informiert über Brüche

Symbolfoto eines Rednerpults
Symbolfoto eines Rednerpults © Foto: pixabay
Jens Sell / 14.01.2020, 22:00 Uhr
Strausberg (MOZ) Mit Leisten-, Nabel- und Narbenbrüchen beschäftigt sich am Wochenende Stephan Krüger, leitender Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie des Krankenhauses Märkisch-Oderland in Strausberg, in der ersten Sonntagsvorlesung 2020.

"Am häufigsten operieren Chirurgen Leistenbrüche. Das ist auch bei uns so", sagt Stephan Krüger, der das Hernienzentrum im Krankenhaus Märkisch Oderland leitet. Leistenbrüche gehören zu den Eingeweidebrüchen (Hernien). Dabei treten das Bauchfell oder Eingeweide durch eine Lücke in der Bauchwand hervor. Baucheingeweide wiederum können durch diese Lücke austreten, so dass bei jedem Eingeweidebruch prinzipiell die Gefahr der Einklemmung und lebensgefährlichen Strangulation von inneren Organen besteht. Von 100 Männern bekommen 25 einmal eine Leistenhernie. Frauen sind seltener betroffen, dafür aber meist schwerer. Ursache ist nicht, wie allgemein angenommen, allein zu schweres Heben. Vielmehr wurde das Bindegewebe schon in vielen Jahren davor einem erhöhten Druck und damit einer erheblichen Schwächung ausgesetzt. Chronische Verstopfung, Diabetes mellitus und ständiges Husten bei starken Rauchern oder COPD-Patienten können das Bindegewebe beeinträchtigen, bis es reißt. Die Veranstaltung findet in der Cafeteria Bistro Medicus im Strausberger Krankenhaus an der Prötzeler Chaussee 5 statt. Der Eintritt ist kostenlos.

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