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Kommt nun die Neueröffnung des Eisenhüttenstädter Kinos ?

Das Kino in Eisenhüttenstadt könnte nun doch wieder seine Türen öffnen.
Das Kino in Eisenhüttenstadt könnte nun doch wieder seine Türen öffnen. © Foto: Gerrit Freitag/MOZ
Janet Neiser / 20.05.2020, 14:37 Uhr - Aktualisiert 20.05.2020, 15:12
Eisenhüttenstadt (MOZ) Möglicherweise ist das letzte Kino-Kapitel in Eisenhüttenstadt noch nicht geschrieben. In der vorletzten Aprilwoche hatte die Kieft & Kieft Filmtheater Sachsen GmbH bekannt gegeben, dass der Standort an der Werkstraße in Eisenhüttenstadt nicht mehr eröffnet wird.

Als Gründe wurden die durch die Corona-Krise noch verschärfte schwierige wirtschaftliche Situation sowie eine fehlende Einigung mit dem Vermieter angegeben. In dieser Woche hat nun ein etwa einstündiges Gespräch zwischen dem Kinobetreiber sowie dem Berliner Vermieter und Eigentümer des Gebäudes stattgefunden. Die IVN Services GmbH bezeichnet diese Zusammenkunft als konstruktiv und überschreibt die Pressemitteilung mit "Es könnte doch noch zu einer Neueröffnung des Kinos in Eisenhüttenstadt kommen". In dem Gespräch habe die Kieft & Kieft Filmtheater Sachsen GmbH erneut bekräftigt,dass es bei der Einstellung des Filmbetriebes und der Schließung des Filmpalastes bleibe, man den Mietvertrag Ende Oktober 2020 also nicht mehr verlängern werde. Aber man wolle aber mithelfen für den Standort Eisenhüttenstadt nach Lösungen zu suchen, sodass es weiterhin einen Kinobetrieb geben kann, teilte der Vermieter am Mittwoch mit. "Hierzu ergaben sich von beiden Seiten Gedanken- und Lösungsansätze, die vielleicht einen zukünftigen Erhalt des Kinobetriebes in Eisenhüttenstadt erlauben, was ja auch das Ziel des Vermieters ist und bleibt."

Man hat verabredet in Kürze dazu konkrete Lösungen zu entwickeln, sowohl für einen neuen Kinobetreiber oder auch für eine neue Betreibergesellschaft. Zudem bestätigte der Objekteigentümer, dass es Gespräche mit der Rathausspitze gegeben habe und weiterhin geben werde. Die Stadt befürworte den Erhalt eines Kinos ebenfalls. Auf die Frage, ob die Stahlstadt nun ohne Kino bleiben werde, meinte Bürgermeister Frank Balzer bereits Ende April: "Ich denke mal nicht!"

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