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Schöneicher Volleyballer bezwingen in Dritter Liga Nord Oststeinbek 3:0

Volleyball
TSGL hält vorzeitig die Klasse

Bert Körber / 20.02.2018, 05:34 Uhr
Schöneiche (bkö) Die Volleyballer der TSGL Schöneiche können für eine weitere Saison in der Dritten Liga Nord planen. Mit einem 3:0-Heimsieg über den Oststeinbeker SV sicherten sie sich vorzeitig den Klassenerhalt.

Am Ende stand das absolute Wunschergebnis für die Schöneicher auf der Anzeigetafel, die sich mit einem 3:0 (25:23, 25:19, 25:23) über den Tabellennachbarn Oststeinbeker SV. Somit können die Spieler und Trainer Peter Schwarz, aber auch die TSGL-Verantwortlichen und -Fans schon drei Spieltage vor Ultimo einen ersten Haken unter eine erwartet schwere Saison machen.

Der Zweitligaabsteiger hätte auf Grund eines großen personellen Umbruchs und eines fast über die ganze Saison hinweg quantitativ äußerst schmalen Kaders durchaus größere Probleme im Kampf gegen den Abstieg bekommen können. Nach dem dritten Erfolg ohne Satzverlust im dritten Heimspiel des Jahres 2018 konnten Mannschaft, Verein und Zuschauer nach Spielschluss nun aber erleichtert feiern und sich gemeinsam auf eine weitere Saison Drittliga-Volleyball am Berliner Rand freuen.

Den ersten Satz der Begegnung gegen die Gäste aus der Nähe von Hamburg bestimmten die Hausherren bis zum 16:12 relativ souverän, ehe sich bei ihnen ein leichter Schlendrian einschlich. So konnten die Gäste im weiteren Satzverlauf ausgleichen und sogar knapp in Führung gehen. Diese nutzten aber die sich ihnen bietenden Chancen zum Satzgewinn nicht. Die Gastgeber machten letztlich kurzen Prozess zum 25:23.

Damit war in der Nachbetrachtung der Widerstand der Norddeutschen eigentlich schon gebrochen. Denn nach dem relativ deutlichen 25:19 im zweiten Durchgang sahen die Schöneicher auch im dritten Abschnitt lange wie der sichere Sieger aus.

Dass es am Ende erst der fünfte Matchball war, den das TSGL-Nachwuchstalent Erik Witt mit einem krachenden Angriff über die Mitte zum umjubelten Spielgewinn verwandelte, war dann aber nicht mehr als ein kleiner Schönheitsfleck auf einer makellosen Weste der Heimbilanz des noch jungen Jahres.

Nun können die Randberliner Volleyballer ohne jeglichen Druck in die letzten drei Saisonpartien in Neustrelitz und Wriezen sowie am 10.März zu Hause gegen die Berliner Preußen-Volleys gehen - und dabei vielleicht sogar noch den einen oder anderen Favoriten etwas ärgern.

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