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Foto-Ausstellung von Mathias Braesel aus Freienbrink in der Alten Schule eröffnet

Ausstellung
100 Woltersdorfer Porträts im Quadrat

Kein Tag ohne ein gutes Foto – so meint Mathias Braesel, von dem jetzt eine Auswahl seiner fotografierten Porträts in der Alten Schule Woltersdorf zu sehen ist.
Kein Tag ohne ein gutes Foto – so meint Mathias Braesel, von dem jetzt eine Auswahl seiner fotografierten Porträts in der Alten Schule Woltersdorf zu sehen ist. © Foto: Marion Dammaschke
Marion Dammaschke / 20.02.2018, 07:45 Uhr
Woltersdorf Auch in Zeiten von beliebten Selfies und leicht handhabbaren Digitalkameras bleibt das Fotografieren eine Kunst. Davon können sich jetzt die Besucher in der Alten Schule überzeugen. Dort wurde am Sonntag eine Ausstellung mit ausdrucksstarken Porträtfotos eröffnet, die alle Mathias Braesel aufgenommen hat und eine fotografische Begegnung mit kulturell engagierten Woltersdorfern bietet, so zum Beispiel mit Katrin Fleischer alias der kecken Wäscherin Katharina, mit Doreen Eick, Achim Weichardt oder dem Fotografen Walter Plagge. Zudem sind viele Porträts von Musikern zu entdecken.

Das ist kein Zufall, denn Mathias Braesel, der seit 1997 mit seiner Familie in Freienbrink zuhause ist, ist oft bei Veranstaltungen des Kulturhauses mit seiner Kamera dabei. So entstand auch die beeindruckende Schwarz-Weiß-Fotoserie vom bekannten Musiker Elder Roche und seinem intensiven Pianospiel. Musik war auch bei dieser Vernissage zu hören. Diesmal spielte der junge Noah Lachmund virtuos auf der Gitarre. Augenscheinlich gelingt es Braesel, das Besondere eines Moments im Bild festzuhalten.

Seit 1990, so erzählt er, fotografiert er „ernsthaft“. Anfangs konzentrierte er sich vor allem auf die Landschafts- und Architekturfotografie und speziell auf das Ablichten von Treppen und Treppenhäusern. Zugleich beschäftigt er sich viel mit Porträtaufnahmen, wobei Menschen und deren Gesichter für ihn ein unendlich vielseitiges und anspruchsvolles Motiv sind.

Dafür geht der fotografierende Verwaltungsbeamte auch neue Wege und ist bereit, wie er es nennt, „die eigene Komfortzone“ zu verlassen. So sprach er im vergangenen Jahr 100 Passanten an und bat sie, um ihr Einverständnis, sie ablichten zu dürfen. Für dieses Unterfangen brauchte es nicht nur fototechnisches Können, sondern auch kommunikatives Geschick. Sein selbstgewähltes Projekt „100 Porträts im Quadrat“ war eine echte Herausforderung, denn ob ein Foto wirklich gelingt, hängt letztlich von der Bereitschaft auf beiden Seiten der Kamera ab.

Überzeugendes Fotografieren bleibt weiterhin ein Balanceakt zwischen Technik und Intuition. Mit dieser Meinung weiß sich Mathias Braesel auch mit den Fotofreunden aus Grünheide einig, mit denen er sich regelmäßig zum Erfahrungsaustausch trifft und von denen viele als kundige Begutachter bei der Ausstellungseröffnung dabei waren.

Die Fotoausstellung „Porträts – Begegnungen in Woltersdorf“ ist bis zum 6. April immer mittwochs von 9 – 13 Uhr und donnerstags von 18 – 20 Uhr im Kulturhaus Alte Schule, Rudolf-Breitscheid-Str. 27, Woltersdorf zu sehen.

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