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42:22-Heimsieg in Handball-Verbandsliga Nord gegen SSV Falkensee / Auch GSV III siegt in der Landesliga Mitte

Handball
Grünheider Zweite demonstriert ihre Stärke

Bruderduell: Der ehemalige Grünheider Philipp Grünagel (links) ist heute Torhüter beim SSV Falkensee. Fabien Grünagel steht im Kasten des Grünheider SV II.
Bruderduell: Der ehemalige Grünheider Philipp Grünagel (links) ist heute Torhüter beim SSV Falkensee. Fabien Grünagel steht im Kasten des Grünheider SV II. © Foto: Michel Nowak
Michel Nowak / 22.02.2018, 05:31 Uhr
Grünheide (MOZ) Die Verbandsliga-Handballer des Grünheider SV II haben ihre Aufstiegsambitionen eindrucksvoll untermauert. In eigener Halle besiegten sie den SSV Falkenseee mit 42:22. Neben dem 38:18 gegen den Märkischen BSV Belzig war es der höchste Erfolg in der laufenden Spielzeit.

Damit bleiben die Grünheider Spitzenreiter in der Verbandsliga Nord. In bisher 13 Saisonpartien verloren sie noch nicht einmal. Weil aber gleich vier Spiele unentschieden endeten (22:4 Punkte), bleiben die Verfolger vom MTV Altlandsberg II (17:5) und Blau-Weiß Wusterwitz (16:6) auf Tuchfühlung.

Gegen den SSV Falkensee machten die Gastgeber von Beginn an klar, dass in eigener Halle nur die Höhe des Sieges zur Debatte steht. Interessanter Aspekt dabei: Mit dem ehemaligen Grünheider Philipp Grünagel (28Jahre), heute Torhüter beim SSV Falkensee, und Fabien Grünagel (18), Torwart beim Grünheider SV, kam es in der Partie zu einer Art "Bruderduell". Den Torreigen eröffnete für das Team von Trainer Ronny Winkler Florian Longardt. Sehenswert herausgespielte und beispielsweise von Dennis Sutterer erfolgreich abgeschlossene Treffer folgten. Der 22-Jährige erzielte übrigens sowohl das 30. als auch das 40.Tor der Grünheider. Florian Michelke markierte zusätzlich einige umjubelte Kontertreffer - und so wuchs die Führung schnell an. Ein 9:3 zeigte die Anzeige nach zwölf Minuten, in die Pause ging es mit einem 21:10.

Auch nach dem Wechsel setzte sich die Dominanz der Grünheider fort. Alle Akteure erhielten jetzt ihre Spielanteile. Zwar gab es eine Reihe von Nickligkeiten und auch die Schiedsrichter lagen mit ihren Entscheidungen mehrfach daneben, letztlich dominierte aber klar die Freude über den 42:22-Kantersieg.

"Nach der Hinrunde wollen wir jetzt durchziehen und auch Meister werden", sagt GSV-II-Coach Ronny Winkler. Die Vorzeichen stehen günstig, haben die Grünheider in der Rückrunde mehr Heimspiele als Auswärtspartien. "Wenn wir dann noch in die Brandenburgliga aufsteigen, wäre dies die Krönung", so Winkler weiter. Schon am Sonnabend kann die Mannschaft in Wiesenburg, ab 18 Uhr, den nächsten Schritt in diese Richtung machen. Gegner ist dort der Märkische BSV Belzig, jene Mannschaft, die in Grünheide mit 18:38 unterlag und derzeit Vorletzter in der Tabelle ist.

Grünheider SV II: Fabien Grünagel, Tom Uhlitz - Roman Nickel 3, Marcel Rahn 3, Erik Wunsch 2, Florian Michelke 4, Robert Galk 3, Justin Kranzusch 3, Marcel Max, Florian Longardt 7, Dennis Sutterer 12/3, Tom Griebsch 5

Die dritte Männermannschaft des Grünheider SV III hat sich in der Landesliga Mitte deutlich stabilisiert. Nach einem durchwachsenen Saisonstart mit Niederlagen und vier Unentschieden in Folge gelang dem Team von René Lowack und Rainer Warnst zuletzt eine Reihe von Siegen. Dazu gehört auch das 31:26 gegen den in dieser Spielzeit erfolgreichen Motor Babelsberg. Mit jetzt 12:14-Punkten steht der GSV III auf Platz8 im sicheren Mittelfeld - und der Blick soll noch deutlich nach oben gehen.

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