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„Wiljalba“ alias David Frikell ist beim Schöneicher Musikfest am 5. Mai erstmals zu hören

Musikfest
Unter dem Namen des Ur-Urgroßvaters

Erstmals beim Musikfest Schöneiche dabei: David Frikell alias „Wiljalba“. Er bietet eine ganz eigene Mischung aus Folk, Country, Blues und Rock.
Erstmals beim Musikfest Schöneiche dabei: David Frikell alias „Wiljalba“. Er bietet eine ganz eigene Mischung aus Folk, Country, Blues und Rock. © Foto: Mara Kaemmel
Mara Kaemmel / 09.04.2018, 06:00 Uhr
Schöneiche Am 5. Mai lädt Schöneiche zum 14. Mal zu seinem Musikfest ein. Die MOZ stellt vorab einige Akteure vor.

Beim Musikfest ist in diesem Jahr zum ersten Mal „Wiljalba“ zu hören. Hinter diesem Künstlernamen steht David Frikell, der eine ganz eigene Mischung aus Folk, Country, Blues und Rock bietet. Gerade hat er die Arbeit an seiner neuen Platte „Lost Valley“ beendet. Unter der gleichen Überschrift  tritt  er am 5. Mai im Atrium des Rathauses auf, wo er von 18 bis 19 Uhr mit seinen Songs zu hören sein wird.

Auch wenn er beim Musikfest ein Neuling ist, vielen Schöneichern dürfte David Frikell längst ein Begriff sein. Er ist in der Gemeinde aufgewachsen, hier zur Schule gegangen und stand mit seiner Mutter Monika Herz bereits als Kind auf der Bühne. Der Vielfachkreative ist inzwischen 35 Jahre alt, arbeitet als Kommunikationsdesigner in Berlin, fotografiert gern, spielt mit Leidenschaft Gitarre und widmet den Großteil seiner Freizeit der Musik. Mit Erfolg. So wurde er von einem Musikmagazin für den Titel „Best Singer/Songwriter 2017“ nominiert. Dank der Unterstützung auch vieler Fans aus Schöneiche, die für ihn votierten, schaffte er es auf Platz 2. „Ich bedanke mich bei allen für die tolle Unterstützung.“

Der Name Wiljalba gehört übrigens zur Familiengeschichte. Unter diesem Künstlernamen trat Mitte des 19. Jahrhunderts bereits der Ur-Urgroßvater von David Frikell auf. Er war als Magier ein Star und beeindruckte sogar die englische Königin Victoria mit seiner Zauberkunst. „Ich möchte mit dem Namen die Erinnerung  an ihn wach halten“, erklärt David Frikell.

Auch wenn er selbst nicht zaubert, so verzaubert er sein Publikum doch – mit Musik. In seinen Songs erzählt er Reisegeschichten, in denen sich immer wieder Neues entdecken lässt. Geräusche zu Beispiel, die er gesammelt hat – von Tieren, Wind und Wasser. Wenn er darüber nachdenkt, so sind viele seiner Songs auf Reisen entstanden, im Zug oder in Norwegen, wo es ihn jedes Jahr mindestens einmal hinzieht.

An dem neuen Album haben mehr als 20 Freunde mitgewirkt, mit Flöte, Banjo oder Percussion. Beim Musikfest wird ihn einer davon begleiten – Jamie Collier – ein Multiinstrumentalist aus Neuseeland, der in Berlin lebt. Wer „Lost Valley“ von Wiljalba auch gern zu Hause hören möchte, muss noch ein bisschen warten. Das Album kommt im Herbst als Schallplatte, CD und digital auf den Markt.

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