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Bauarbeiten rund um S-Bahnhof Rahnsdorf führen zu Verkehrsbehinderungen

Baustelle
Vollsperrung und Schienenersatzverkehr

Bleibt vorerst ein Nadelöhr: Die Unterführung des S-Bahnhof Rahnsdorf. Ab 18. April wird sie für knapp eine Woche voll gesperrt.
Bleibt vorerst ein Nadelöhr: Die Unterführung des S-Bahnhof Rahnsdorf. Ab 18. April wird sie für knapp eine Woche voll gesperrt. © Foto: Martin Stralau
Martin Stralau / 11.04.2018, 06:30 Uhr - Aktualisiert 10.04.2018, 21:07
Rahnsdorf/Schöneiche (MOZ) Autofahrer, die über Berlin von und nach Schöneiche wollen, müssen sich ab Mittwoch kommender Woche einen anderen Weg suchen als die Unterführung des S-Bahnhofs Rahnsdorf. Ab 4.30 Uhr an diesem Tag wird sie für den Autoverkehr komplett gesperrt – und zwar bis zum darauffolgenden Montag, ebenfalls um 4.30 Uhr. Eine Umfahrung ist über Friedrichshagen oder die Bundestraßen 1 und 5 möglich. Fußgänger und Radfahrer können die Unterführung durchgängig passieren, sagt Bahnsprecher Gisbert Gahler auf MOZ-Anfrage.

Sobald die Sperrung aufgehoben ist, wird der Verkehr wie bisher einspurig durch die Unterführung geleitet. Die halbseitige Straßensperrung wird nach Angaben des Bahnsprechers voraussichtlich noch bis Ende Oktober dieses Jahres dauern. Dann sind die Bauarbeiten am Bahnhof Rahnsdorf abgeschlossen, die Teil des Streckenausbaus zwischen Köpenick und Erkner sind.

Seit März 2016 wird dieser Abschnitt mit einer Länge von insgesamt zehn Kilometern für eine Geschwindigkeit von 160 Stundenkilometer ausgebaut, außerdem wird die sogenannte Radsatzlast von jetzt 22,5 auf 25 Tonnen erhöht – die Züge können schwerer werden. Dafür werden Oberbau-, Tiefbau- und Oberleitungsarbeiten durchgeführt, Eisenbahnüberführungen erneuert und Lärmschutzwände errichtet. Das Ferngleis wird vom S-Bahngleis auf der gesamten Strecke bis zu drei Meter abgerückt, um heutige Sicherheitsvorschriften umzusetzen. Die Bahn investiert zwischen 40 und 45 Millionen Euro. Der Umbau erfolgt in vier eingleisigen Abschnitten mit jeweils fünf Kilometern Länge.

Um die Eisenbahnbrücken der Fernbahn am S-Bahnhof Rahnsdorf und am Fredersdorfer Mühlenfließ fertigzustellen und die Oberleitung zu vervollständigen, sind ab  Donnerstag nächster Woche, 22 Uhr, bis 30. April, 4 Uhr, beide Gleise der Fernbahn gesperrt. Für Zugpendler hält die Bahn einen Bus-Ersatzverkehr ohne Halt zwischen Erkner und Ostbahnhof vor. „Jeweils mehrere Busse erwarten die Fahrgäste nach Ankunft der Züge in Erkner“, sagt Bahnsprecher Gahler. Die S3 fährt während der Sperrung im 20-Minuten-Takt zwischen Rahnsdorf und Erkner. Am 22. und 29. April von 0 bis 10 Uhr ist auch die S-Bahn-Strecke gesperrt. Auch dafür verkehren Busse als Ersatz.

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