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Dorian Walter präsentiert beim Schöneicher Musikfest am 5. Mai eine Raum-Klang-Installation

Konzert
Musikexperimente im Wartehäuschen

Dritter Auftritt: Dorian Walter mit Melodica. Beim Musikfest sind viele weitere Instrumente von ihm zu hören.
Dritter Auftritt: Dorian Walter mit Melodica. Beim Musikfest sind viele weitere Instrumente von ihm zu hören. © Foto: Mara Kaemmel
Mara Kaemmel / 11.04.2018, 21:22 Uhr
Schöneiche Am 5. Mai lädt Schöneiche zum 14. Mal zu seinem Musikfest ein. Die MOZ stellt vorab einige Akteure vor.

Der Musiker als Teil einer Musikinstallation – diese Idee gefällt Dorian Walter so sehr, dass er sie zum Musikfest umsetzen will. Jedenfalls denkt er gerade ernsthaft darüber nach, sich selbst zum Teil seiner Raum-Klang-Installation „Reasonandance“ zu machen, die für den 5. Mai von 10 Uhr bis 18.30 Uhr im Wartehaus an der Straßenbahnhaltestelle Goethepark angekündigt ist. „Den ganzen Tag lang verschiedene Instrumente erklingen lassen, das wäre eine Herausforderung für mich“, sagt er.

Dorian Walter (50), der seit rund fünf Jahren in Schöneiche lebt, war bereits drei Mal beim Musikfest dabei. Und jedes Mal hat er seine Zuhörer überrascht, sei es mit Planetentönen oder einem Didgeridoo, dem traditionellen Blasinstrument der nordaustralischen Aborigines. Und auch dieses Jahr wird er den Freunden seiner improvisierten, schamanischen Musik ein besonderes Klangerlebnis bieten: Als zentrales Instrument will er ein neues Monochord einsetzen, das er gerade für sich bauen lässt.

Ein Monochord? Das ist ein Instrument mit mehreren Saiten, die alle auf einen Ton gestimmt sind. Es bietet einen vollen Klang mit hohem Obertonspektrum und wird vor allem in der Musiktherapie und der Alternativmedizin verwendet. Auch Dorian Walter setzt das Monochord neben vielen  anderen Instrumenten im Beruf ein.  Denn  als Betreuer in einer Einrichtung für behinderte Menschen macht er gern Klangangebote – einfach weil Musik gut tut.

Didgeridoo, Glöckchen, Klangschalen und schamanische Trommeln baut der Musik-Experimentator ebenfalls in seine Installation beim Musikfest ein. Vielleicht ergänzt und verstärkt er das Ganze noch durch Soundeffekte. Um 11 Uhr, 14 Uhr und 17.45 Uhr stehen außerdem Live-Aufführungen im Programm. „Da ich ohnehin den ganzen Tag spielen will, setze ich zu diesen Zeiten zusätzlich meine Stimme ein“, erklärt er. Ob seine Töne in dem kleinen Raum eher leiser Art sein werden? Nicht unbedingt, sagt er und lacht. „Ich habe ja stundenlang Zeit, vielleicht haue ich auch mal richtig auf den Putz.“

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