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Das 14. Musikfest Schöneiche bot am Samstag Klassik, Jazz, Pop und Rock von 500 Künstlern auf 16 Bühnen

Kultur
Gitarrenklänge auf der Obstwiese

Mara Kaemmel / 07.05.2018, 06:00 Uhr
Schöneiche Blauer Himmel, Sonnenschein, Musik auf 16 Bühnen im Ort und ein gut gelauntes Publikum – das 14. Musikfest war wieder ein Erfolg. Rund 500 Künstler präsentierten bei diesem familiären Festival am Sonnabend ihr Können von Klassik, über Jazz bis Pop und Rock.

Bereits um zehn Uhr gab es den Auftakt zur großen Musik-Party – dieses Mal in der Kita „Löwenzahn“. Viele Eltern, Großeltern und neugierige Zuhörer waren gekommen, um das Programm der Kinder, der Gitarrenschule Lachmund und des Kindermusiktheaters „NineMond“ zu erleben.  Bürgermeister Ralf Steinbrück dankte in seiner Ansprache allen Mitwirkenden und eröffnete das Fest: „Genießen Sie die Musik, genießen Sie diesen schönen Tag.“

Einen schönen Tag mit Musik haben – darum geht es den Initiatoren seit 14 Jahren. Und jedes Jahr gewinnt das Musikfest an Anziehungskraft – bei den Musikern und beim Publikum.  Mehr als 50 Veranstaltungen standen in diesem Jahr auf dem Programm – angefangen mit dem Vorführen von Musikinstrumenten durch den Musiklehrer Kien Chu Duc in der KultOurkate, über den Auftritt der Big Band Schöneiche in der ehemaligen Schlosskirche bis zum Rockkonzert von „Immer nur“ in der Kulturgießerei.

Die Mitorganisatorin des Musikfestes Carola Grunwitz erklärte: „Wir hatten in diesem Jahr so viele Bewerbungen, dass wir zehn Ensembles absagen mussten.“ Mehr ging einfach nicht, weil es an freiwilligen Helfern mangelt, die die Bühnen betreuen und Sponsorenbändchen verkaufen - wie Antje von der Ahe und Inka Körner. Die beiden Schöneicherinnen waren an der Bühne im Goethepark im Einsatz. „Wir finden das Musikfest wunderbar und wollen etwas für unsere Gemeinde tun“, erklärte Antje von der Ahe ihr Engagement.

Wie immer war für jeden Musikgeschmack etwas dabei: Ging es hinter der Eisdiele „Süße Sünde“ rockig und poppig mit FortySeven zur Sache, unterhielt nur ein paar Meter weiter im alten Wartehäuschen am Goethepark Dorian Walter als Teil seiner Klanginstallation die Zuhörer mit schamanischen Tönen. Gisela Großer aus Grünheide war extra wegen dieser selten zu hörenden Klänge gekommen. „Mir gefällt diese Musik sehr.“

Nachbarn und Ortsfremde pilgerten mit dem Programm in der Hand durch Schöneiche. Ob Jan Haasler mit seiner Resonatorgitarre  auf der Streuobstwiese oder die Sänger des Chors Hohes C aus Plön in der Waschhalle der Straßenbahn – alle Musiker fanden zahlreiche Zuhörer. Kathrin Meyer aus Berlin genoss den „Abschluss des Abends“ mit Hunderten anderer bei der Langschlenderer-Musik im Schlosspark. „Die Atmosphäre bei diesem Musikfest ist so angenehm unangestrengt“, sagte sie begeistert. „Und mir gefällt das Zusammenspiel von Natur und Kultur.“

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