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Alte Eigentumswohnungen in Erkner verteuert – in Fürstenwalde Baugrund

Immobilienpreise
Wohnungsmarkt ist im Wandel

Reihenhaussiedlung: Laut LBS-Studie liegt ein gebrauchtes Reihenhaus in Erkner im Schnitt bei 170 000 Euro – wie bei den Bauten Am Schützenwäldchen aus den 1990er-Jahren.
Reihenhaussiedlung: Laut LBS-Studie liegt ein gebrauchtes Reihenhaus in Erkner im Schnitt bei 170 000 Euro – wie bei den Bauten Am Schützenwäldchen aus den 1990er-Jahren. © Foto: Jan-Henrik Hnida
MOZ / 13.06.2018, 19:58 Uhr
Erkner (Jan-Henrik Hnida) Ist Wohnen teurer geworden? Es kommt auf die Immobilie und den Wohnort an, so das Ergebnis der neuen LBS-Studie „Markt für Immobilien 2018“ für den Wohnungsmarkt in Erkner und Fürstenwalde.

Der Immobilien-Preisspiegel fußt auf einer Umfrage von LBS und Sparkasse und gibt einen Überblick über die Marktlage im Neubau und Bestand, mit insgesamt 960 Städten. Erstmals wurden für Städte ab 500 000 Einwohner die Immobilienpreise auf der Ebene der Stadtteile oder Bezirke erhoben.

„In Erkner liegen wir noch in einem relativ moderaten Bereich“, sagt Thomas Thiert, Pressesprecher von LBS-Ost. Dabei ist die Entwicklung der Preise bei Reihenhäusern, Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern unterschiedlich. Für ein neues Reihenhaus zahlen derzeitige Hausbesitzer 200 000 Euro – 9 Prozent weniger als letztes Jahr. Teurer wird es für Bewohner von gebrauchten Eigentumswohnungen: Bei 80 Quadratmetern Wohnfläche muss mit einem Preis von 100 000 Euro gerechnet werden – 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Für neues Bauland werden pro Quadratmeter im Schnitt 120 Euro fällig.

Fast die Hälfte ist Grund und Boden in Fürstenwalde wert, nämlich 65 Euro. Trotzdem ist das ein Preisanstieg von 30 Prozent innerhalb eines Jahres. Bei älteren Reihenhäusern reicht die Preisspanne von 90 000 bis 130 000 Euro. „Schaut man sich die Preise in anderen Regionen an, insbesondere in den alten Bundesländern, ist Wohneigentum hier vor Ort immer noch erschwinglich“, sagt Dan Giebel, LBS-Gebietsleiter für die Region Brandenburg Ost. Mit Wohnungspreisen aus Dresden oder Leipzig ist der hiesige Markt  nicht zu vergleichen.

Und wie ist die gängige Finanzierungsform? Auf Grund der anhaltenden Niedrigzinsphase nutzen viele Kunden Bausparverträge, denn wer jetzt den Vertrag abschließe, habe ein Darlehen in 40 Jahren mit dem Zinssatz von heute, erklärt Pressesprecher Thiet.

Bei Eigentumswohnungen fallen Grundstückskosten wenig ins Gewicht. Käufer einer gebrauchten Eigentumswohnung müssen in Fürstenwalde bei 80 Quadratmetern mit 70 400 Euro rechnen. Eine gleich große Neubauwohnung kostet 88 000 Euro.

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