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Bauarbeiten
Pflaster für Entsorgungslaster

Symbolfoto
Symbolfoto © Foto: pixabay
Annette Herold / 05.12.2018, 08:45 Uhr
Woltersdorf (MOZ) Große Probleme, große Löcher: Es ist jede Menge zu tun an Woltersdorfs Straßen. 40 von 60 Straßenkilometern sind mittlerweile keine Sandstraßen mehr, an diesem Verhältnis wird sich auch 2019 nichts ändern. Dafür sind diverse Reparaturarbeiten geplant.

So hat die Gemeinde  geplant, die Risse in Asphaltstraßen in Ordnung zu bringen. Bauamtsleiterin Kerstin Marsand nennt die Vogelsdorfer Straße, auf der der Straßenbelag längs gerissen ist. 2019 werden dort die Bauleute anrücken. Gleiches gelte für die Rüdersdorfer Straße. Im Zuge der Arbeiten dort sei auch geplant, Absätze zwischen dieser Straße und den unbefestigten Anliegerstraßen Fährweg, Bach- und Schumannstraße auszugleichen, sodass die von Anfahr- und Bremsmanövern besonders beschädigten Einmündungen wieder besser befahrbar sind.

Ein Schwerpunkt in diesem Bereich wird der Glascontainer-Platz an der Bachstraße. Beate Hoffmann an, in der Gemeindeverwaltung für den Straßenbau zuständig, kündigt an, dass dieser Platz befestigt werden soll, der regelmäßig von den schweren Entsorgungsfahrzeugen befahren wird. Dadurch bilden sich Löcher, und es sei manchmal für die Woltersdorfer kaum möglich, die Container trockenen Fußes zu erreichen, berichtet Beate Hoffmann.

Um Löcher ganz anderer Art dürfte es im Frühjahr nach dem winterlichen Frost wieder gehen. Mit Schlaglöchern müsse man immer rechnen, wenn Frost- und Tauperioden einander abwechseln, sagt Beate Hoffmann, und denen will die Gemeinde wieder mit dem sogenannten Patchmatic-Verfahren zu Leibe rücken. Dass die Löcher so verfüllt werden, sei „keine dauerhafte Lösung, aber ein guter Kompromiss“, sagt Bauamtsleiterin Kerstin Marsand. Berghofer Weg und Werderstraße seien erfahrungsgemäß besonders von Schlaglöchern betroffen. Mit den Reparaturen könne begonnen werden, sobald die Temperaturen höher sind als 10 Grad, erfahrungsgemäß im April/Mai. Die Gemeinde hat sich das Reparaturfahrzeug für zwei Wochen reserviert.

Langfristig ist die Gemeindeverwaltung gerade dabei, einen Gesamtüberblick über den Zustand der Woltersdorfer Straßen vorzubereiten. Mit Hilfe des Konzeptes sollen Arbeiten besser geplant werden können. Nicht zuletzt gehe es darum, den Gemeindevertretern, die ja auch über Investitionen abstimmen, Entscheidungshilfen vorzulegen. Denn eines ist klar: Nach und nach wird es auch verstärkt Erneuerungsbedarf der Straßen geben, die nach der Wende in Woltersdorf gebaut worden sind, wie Kerstin Marsand betont. Allerdings dämpft sie allzu große Hoffnungen. Das Budget der Gemeinde für den Straßenbau sei begrenzt, sodass nur Schritt für Schritt vorgegangen werden könne. Das betreffe auch den Ausbau unbefestigter Straßen. 60 Kilometer Gemeindestraßen gibt es nach Worten von Beate Hoffmann in Woltersdorf, davon sei mit 20 Kilometern ein Drittel bisher unbefestigt.

Noch für dieses Jahr stehen zu Reparaturzwecken Bauarbeiten in der Interlakenstraße auf dem Programm. Dort will die Gemeinde ein großes Loch zwischen Gärtnerei und Beethovenstraße beseitigen. Auch in der Paul-Singer-Straße sind noch Reparaturarbeiten geplant.

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