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Fahrplanwechsel am Sonntag / Betrieb bei Rahnsdorf zweigleisig / Mehr Busse zum Gosener Bergpark

Verkehrsplanung
RE 1 wird einen Tick schneller

Festlich geschmückt: Am Sonnabend ist die Weihnachtsstraßenbahn der Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn auf Tour. Am Steuer wird wieder der Nikolaus persönlich sitzen, wie Betriebsleiter Sebastian Stahl verrät.
Festlich geschmückt: Am Sonnabend ist die Weihnachtsstraßenbahn der Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn auf Tour. Am Steuer wird wieder der Nikolaus persönlich sitzen, wie Betriebsleiter Sebastian Stahl verrät. © Foto: Annette Herold/MOZ
Joachim Eggers, Manja Wilde / 07.12.2018, 07:00 Uhr
Erkner (MOZ) Wenn am Sonntag der Fahrplan im öffentlichen Nahverkehr wechselt, soll es eine Reihe kleinerer Verbesserungen geben. Der Regionalexpress soll zwischen Berlin und Erkner schneller sein, der Busverkehr bietet einige zusätzliche Fahrten an.

Die wichtigste Änderung betrifft das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel in der Region, den RE 1. In Richtung Berlin fährt er ab Sonntag in Erkner zur Minute ’07 und ’37 statt wie bisher ’04 und ’35 ab. In Richtung Frankfurt und Fürstenwalde verlassen die Züge Erkner zur Minute ’24 und ’54 und damit immer drei Minuten früher. Dabei fahren die Züge der meistgenutzten Linie von Berlin nach Ostbrandenburg an den Hauptstadt-Bahnhöfen unverändert ab. Die Züge sind laut Fahrplan zumindest zum Teil schneller. Nach der Vollsperrung vom vorigen Wochenende hat die Bahn, bestätigt Sprecher Gisbert Gahler, die Zweigleisigkeit zwischen Rahnsdorf und Erkner in Betrieb genommen. Gleisbau-, Tiefbau- und Entwässerungsarbeiten seien abgeschlossen. Damit entfällt das Warten auf den Gegenzug.

Einige Veränderungen kündigt der Busverkehr Oder-Spree im Raum Erkner an. Die Abfahrtszeiten werden geringfügig angepasst, um die Anschlüsse zu den Zügen in Erkner und Fangschleuse zu gewährleisten. Eine Erweiterung gibt es bei Linie 418 mit einem Bus, der in Erkner um 18.31 Uhr zum Krankenhaus Rüdersdorf fährt. Dieser Bus fährt von dort um 18.45 Uhr zurück, hält am Zentralen Busbahnhof Erkner um 19.01 Uhr, fährt durch die Ahornallee und endet 19.18 Uhr in Hohenbinde.

Bei der Linie 424 nach Gosen hat der Busverkehr seit dem 20. August nach Protesten von Bürgern zwei Fahrten, die bisher an der Eiche in Gosen endeten, bis zur Haltestelle Schillerhöhe verlängert. Es sind die Fahrten um 18.40 und 19.40 Uhr ab Erkner. Die Fahrten werden in den Regelfahrplan aufgenommen. Der Grund der gestiegenen Nachfrage liegt auf der Hand: Es ist der Bergpark in Gosen, in dem immer mehr Menschen wohnen. Der Busverkehr weist auch darauf hin, dass der Halt an der Buchhorster Straße für die Linien 424 und 428 bestehen bleibt, im Ergebnis von Zählungen gerade auch außerhalb des Schülerverkehrs, sagt Heike Holtz vom Busverkehr.

Keine Änderungen werden für die Fahrpläne der S 3 von Erkner aus und für die mit ihr eng verbundenen Straßenbahnen von Schöneiche und Woltersdorf gemeldet.

Das Ende einiger Bauarbeiten auf der RE-1-Strecke wirkt sich auch auf die Abfahrtszeiten der Züge in Fürstenwalde aus. In Richtung Berlin sollen sie ab Sonntag zur Minute ’22 und ’48 abfahren. In Richtung Frankfurt verlassen sie laut Fahrplanauskunft zur Minute ’10 und ’37 den Bahnhof. Auch dort hat der Busverkehr Oder-Spree seinen Takt angepasst.

In Fürstenwalde wird jetzt verwirklicht, was in Erkner nach der Verkehrsumfrage vom Sommer auch angestrebt wird: Buslinien in die Randlagen der Spreestadt werden in den Abendstunden verlängert, so dass Pendler ohne Auto nach Hause kommen können.

Der Fahrplan, das besagt das Wort, stellt dar, wie es werden soll; die Wirklichkeit ist mitunter anders. Die Bahn kündigt auch schon wieder Ausnahmen an: Am Montag, 10. Dezember, fallen von 8.30 bis 13.30 Uhr die Züge zwischen Erkner und Frankfurt aus, statt der Bahnen werden Busse eingesetzt. Die Fahrgäste müssen in Fürstenwalde umsteigen. Begründung: Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik.

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