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Feiertag
Ohne Krawall in den Mai feiern

Mara Kaemmel / 02.05.2019, 06:00 Uhr - Aktualisiert 02.05.2019, 08:52
Woltersdorf (MOZ) Die Maifeste der Parteien "Die Linke" und SPD sind in der Region eine Tradition. Und so haben sie auch in diesem Jahr am 1. Mai  in Fürstenwalde, Schöneiche und Woltersdorf ein buntes Programm für die ganze Familie geboten.

Auf der Woltersdorfer Maiwiese ging es um 11.30 Uhr mit einem Auftritt von Leona Heine los, einer jungen Sängerin aus Fredersdorf bei Berlin. Zu den ersten Zuhörern zählte eine Gruppe der Hoffnungsthaler Stiftung Lobetal. Heidrun Lange, die als Begleitung dabei war, erklärte: "Wir kommen jedes Jahr hierher und wenn das Wetter mitspielt, bleiben wir den ganzen Tag. Bei strahlendem Sonnenschein war das Areal ab Mittag gut besucht.

Sebastian Meskes, Ortsvorsitzender der Linken, und seine Parteikollegen Thomas  Nord und Franziska Schneider nutzten kurz vor der Kommunalwahl noch einmal die Gelegenheit, ihr Programm vorzustellen. Doch für die meisten Besucher ging es an diesem Tag weniger um Politik, sondern um ein paar entspannte Stunden. Luisa Pohl, die ihrer dreijährigen Tochter Ella ein Spinnennetz ins Gesicht schminken ließ, sagte: "Der 1. Mai wird heute von vielen nicht mehr als Arbeiterkampftag wahrgenommen, sondern als Volksfest, auf dem viel los ist."

Für Kinder gab es mehrere Attraktionen

Da war der Schminkstand, eine Hüpfburg, eine Rutsche und Kegeln.  Ab 13.30 Uhr unterhielt "Clown Retzi" das  Publikum mit Schabernack und Artistik. Danach traten die "InCiders" mit Irish Folk auf. Auch die Stände ringsum zogen Neugierige an. Bei "Cuba si" konnten Erwachsene Mojito probieren. Katharina Preilowski von der Gefas aus Erkner stellte auf einer Tafel die Freiwilligenagentur vor und Carsten Rowald  erläuterte das Projekt "Mehrgenerationenhaus". Er trug eine rote Nelke an seiner Jacke: "Die gehört für mich zum 1. Mai. Traditionen sollte man pflegen."

Ralf Steinbrück, Bürgermeister von Schöneiche, ist jedes Jahr auf dem Maifest der SPD  im Kleinen Spreewaldpark dabei und war gleich am Eingang anzutreffen. "Das ist für mich Tradition", erklärte er. "Ich will mit den Bürgern ins Gespräch kommen und die Leute wollen mit mir sprechen." Im Vordergrund standen auch hier weniger die großen politischen Probleme, sondern eher ganz konkrete Fragen nach der Dauer der Baustellen in der Brandenburgischen Straße und dem Kieferndamm.

Überall auf dem Gelände herrschte Trubel. Wer wollte, konnte sich am Stand der SPD über das Wahlprogramm informieren, mit den Kandidaten zur Kommunalwahl sprechen oder  eine Runde mit dem Spreewaldkahn fahren. An diversen Ständen wurde  Trödel für Kinder angeboten, Bratwurst und Maibowle. Andrang herrschte am Kuchenbasar mit selbstgebackenen Leckereien und bei den Losen für die Tombola um 17.30 Uhr, die jedes Jahr zu den Höhepunkten zählt. Milena Matern nahm fünf Stück für sich und ihre Begleiter und erklärte: "Das ist ein schönes Fest. Es macht uns einfach Spaß, hier zu sein."

Auch am Fürstenwalder Marktplatz herrschte ein buntes Treiben mit etwa 700 Besuchern. Kinder liefen mit Hüten herum, die aus Luftballonschlangen gedreht sind, die Tänzerinnen des Fürstenwalder Vereins "United Dancers" schwangen Arme und Beine zu Popmusik. Viele Gäste saßen an Tischen, schauten zu, plauderten und aßen.

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