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Die Uni verwandelt den Brunnenplatz in eine Festwiese. Höhepunkte auf der Bühne sind die Antilopen Gang sowie die Rapper Tede und Abel.

Viadrina Day
Sonne und Beton oder die Kunst der Erfrischung

Nancy Waldmann / 13.06.2019, 10:30 Uhr - Aktualisiert 14.06.2019, 07:47
Frankfurt (Oder) (MOZ) Sonne und Beton – das waren die Variablen des Uni-Sommerfests, zumindest am Nachmittag, und sie zwangen, sich auf das einzulassen, um das es geht: den Kopf leichter machen und sich in der Kunst der Erfrischung erproben. Hatten am Morgen noch zahlreiche junge Leute beim Tag der offenen Tür ihre Zukunft geplant und sich nach Studienmöglichkeiten erkundigt, begann am Nachmittag der vergnügliche Teil des Viadrina Days. Präsidentin Julia von Blumenthal gab einen Eröffnungsakt auf dem Smoothie-Bike, flüchtete sich dann aber erstmal ins Kühle. Andere nutzten Regenschirme als Sonnenschutz.

Die Rückkehr des Sommerfests auf Frankfurts zentralste Betonfläche hatte auch damit zu tun, dass der Campus gerade Baustelle ist, das Wohnheim wird saniert. "Die Idee war aber auch, mehr in die Stadt zu gehen, das Sommerfest größer zu machen", sagt Aaron Widdig, beim Asta zuständig für die Organisation des Fests. 25 000 Euro lässt die Studierendenschaft sich die Sause kosten, dazu kommt Sponsorengeld von Barmer, Frankfurter Brauerei und Blok O. Die Stars werden am Abend erwartet: Die polnischen Rapper Tede und Abel und als Schlussakt die deutsche Hiphop-Gruppe Antilopen Gang.

Ein Thema an den nachmittäglichen Ständen der Studierenden: Das Müllproblem, auch das hat etwas mit Sommerfrische zu tun. Der Leo-Club war vor kurzem Müll entlang der Oder einsammeln. Die gleiche Idee hatte die letztes Jahr gegründete Nachhaltigkeitsinitiative "Infinity". Während der Leo-Club an seinem Stand zum "Upcyclen" einlud, also etwa aus Tetra Paks Portemonnaies bastelte, hatte die Gruppe "Infinity" dies bereits getan. Den Müll, den drei Leute in 60 Minuten am Ziegenwerder gesammelt hatten, habe einer von ihnen zu einem Angela-Merkel-Porträt arrangiert, erklärt Maria Anschitz. Einweg-Plastik-Becher sind aber auch auf einem Viadrina-Fest offenbar unverzichtbar. Wasserpong war an mehreren Ständen angesagt – Erfrischung, aber in Plastikbechern.

Beherzt in die Nachmittagssonne trat Joseph Nsiyamphanje, der sich im Bullenreiten versuchte. Der junge Mann ist mit einer Gruppe Jugendlicher aus Malawi beim Euro-Camp am Helenesee zu Gast, die ihn begeistert anfeuerten.

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