Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Liveticker
Großbrand zwischen Wiesenau und Ziltendorf

MOZ / 26.06.2019, 18:29 Uhr - Aktualisiert 28.06.2019, 16:01
Wiesenau (MOZ) Zwischen Wiesenau und Ziltendorf im Landkreis Oder-Spree ist am Mittwoch ein Feuer ausgebrochen. 

+++ Freitag, 14.59 Uhr +++

Der Brand zwischen Wiesenau und Ziltendorf ist nach Angaben des Landkreises Oder-Spree weitestgehend gelöscht. „Alle sind erleichtert, jetzt geht es um die Nachsorge“, sagte Landrat Rolf Lindemann (SPD). Etwa 50 bis 60 Feuerwehrleute seien zur Brandwache vor Ort. Es gebe noch vereinzelte Glutnester auf einer Fläche von etwa zwei Hektar.

+++ Freitag, 10:22 Uhr +++ 

Die alte B112 ist weiterhin gesperrt. 

IMG_3622

+++ Freitag, 09:52 Uhr +++

Die Feuerwehr bereitet sich auf den Tag vor. Literweise Getränke werden auch heute wieder benötigt.

IMG_3623

+++ Freitag, 09:00 Uhr +++

Noch immer werden Glutnester gelöscht. Es sind aktuell noch 50 Feuerwehrleute vor Ort. Etliche haben in der Turnhalle in Wiesenau geschlafen. Tagsüber haben Anwohner Getränke und Kuchen gebracht. Insgesamt wurden bislang vier Feuerwehrleute verletzt: Einmal ging es um eine Fußverletzung, dreimal um Erschöpfung. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes ist immer noch vor Ort. 

+++ Freitag, 07:43 Uhr +++ 

Der Großbrand zwischen Wiesenau und Ziltendorf ist nach Angaben des Landkreises Oder-Spree weitestgehend gelöscht. „Gegen 5 Uhr morgens meldete der zuständige Einsatzleiter vor Ort „Feuer aus“, heißt es in einer Mitteilung der Behörde vom Freitag. Demnach gebe es lediglich noch vereinzelte Glutnester auf einer Fläche von etwa zwei Hektar.

+++ Freitag, 07:30 Uhr +++ 

Die Lage sei unter Kontrolle. Insgesamt seien rund 150 Einsatzkräfte vor Ort. Eine Gefahr bestünde für Ortschaften derzeit nicht. 

+++ Freitag, 07:05 Uhr +++ 

Es gibt weiterhin Brände auf einer Fläche von rund 120 Hektar, bestätigt eine Sprecherin des Brand- und Katastrophenschutzes.

+++ Donnerstag, 21:50 Uhr +++ 

Das THW betankt die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren mit neuem Kraftstoff und kümmert sich um die Versorgung.

IMG_3621

+++ Donnerstag, 21:39 Uhr +++ 

Viele Einsatzkräfte von Wehren aus Brandenburg und Berlin sind immer noch vor Ort und beobachten die Lage.

+++ Donnerstag, 21:00 Uhr +++ 

Anwohner laufen bereits wieder die ehemalige B112 entlang. Auch Fahrradfahrer sind unterwegs. Es riecht nach verbranntem Holz.

+++ Donnerstag, 20:45 Uhr +++

Die Flammen sind gelöscht, die Glutnester köcheln immer noch vor sich hin. Es wird weiter gelöscht.

IMG_3609

+++ Donnerstag, 19.54 Uhr +++ 

Die Hubschrauberpiloten finden in der Region optimale Bedingungen vor. Auf dem Verkehrslandeplatz in Pohlitz können die Flieger betankt werden und die Crew eine Pause einlegen.

+++ Donnerstag, 18.06 Uhr +++ 

Die Löschhubschrauber der Bundespolizei sind immer noch im Einsatz. Die Lage des Brandes ist stabil, das Feuer ist allerdings weiterhin nicht gelöscht.

This browser does not support the video element.

Video

Bundespolizei setzt Hubschrauber zum Löschen ein

Videothek öffnen

+++ Donnerstag, 16.48 Uhr +++ 

Das Problem sei die eventuelle Ausdehnung des Brandes auf die Ortschaften und auf die Rindermastanlage gewesen, sagt Einsatzleiter und Amtsbrandmeister Carsten Witkowski. Das sei nicht passiert, alle Anwohner und auch die Tiere seien sicher. Inzwischen kommt in Wiesenau ziemlich starker Wind auf. Der könnte die Glutnester wieder anfachen. „Wir haben die Dienstpläne bis nächste Woche durchgetaktet“, sagt Witkowski. „Wir werden die Randbereiche intensiv benässen. Und wenn wir Bilder aus der Luft haben, können wir gezielt ablöschen.“

Der Waldbrand zwischen Wiesenau und Ziltendorf hat inzwischen eine Fläche von 120 Hektar erfasst. Die Lage ist stabil, eine weitere Ausbreitung des Feuers konnte verhindert werden. Die Löscharbeiten entlang der alten B112 dauern an. Im Einsatz sind auch zwei Hubschrauber der Bundespolizei.
Bilderstrecke

Waldbrand Wiesenau - Der Tag danach

Bilderstrecke öffnen

+++ Donnerstag, 16.04 Uhr +++ 

Die alte Bundesstraße 112 bleibt noch gesperrt. Die Bahnstrecke zwischen Eisenhüttenstadt und Frankfurt (Oder) ist ebenfalls abgeriegelt - die Sperrung soll bis voraussichtlich Sonnabend dauern. Die Deutsche Bahn setzt Busse ein.

This browser does not support the video element.

Video

Bundespolizei hilft bei Großbränden

Videothek öffnen

+++ Donnerstag, 15.45 Uhr +++ 

Der Waldbrand zwischen Wiesenau und Ziltendorf weitet sich nicht mehr aus. „In Ziltendorf sieht die Lage stabil aus“, so Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD), nachdem er sich ein Bild der Lage vor Ort gemacht hat. „Es gibt ausreichend Tanklöschfahrzeuge. Beim Abdrehen haben wir allerdings gesehen, dass durch die aufkommenden Winde Glutherde wieder angefacht werden.“

+++ Donnerstag, 14.29 Uhr +++

Es wird darum gebeten, keine brennenden Zigarettenstummel auf die trockenen Flächen zu werfen. Im Bereich des Waldbrandes wurde aktuell beobachtet, dass sich Autofahrer dieser achtlos entledigen. (Foto: MOZ/Gerrit Freitag)

zigarette-freitag

+++ Donnerstag, 13.15 Uhr +++

Nach MOZ-Informationen setzt der Landkreis Oder-Spree bei der Bekämpfung des Waldbrandes in Ziltendorf jetzt auch auf polnische Hilfeleistung. Aus dem Raum Slubice sollen vier Tanklöschfahrzeuge angefordert worden sein.

+++ Donnerstag, 13.02 Uhr +++

Die Feuerwehr Beeskow transportierte mit ihrem TLF 5000 mehr als 80.000 Liter Wasser. 

+++ Donnerstag, 12.58 Uhr +++

Bei den Löscharbeiten ist am Mittwochabend ein Feuerwehrmann aus Eisenhüttenstadt verletzt worden. „Er musste wegen einer Rauchgasverletzung mit dem Rettungsdienst ins Städtische Krankenhaus eingeliefert und dort behandelt werden“, teilte die Stadtverwaltung mit. "Am frühen Donnerstagmorgen besuchte Bürgermeister Frank Balzer den Feuerwehrmann am Krankenbett und wünschte ihm schnelle Genesung und alles Gute."

+++ Donnerstag, 12.35 Uhr +++

Auf den Betrieb am Helenesee und den Campingplätzen hat der Waldbrand bei Wiesenau/Ziltendorf bislang keine Auswirkungen, berichtet Uwe Grack, Betriebsleiter der Helenesee AG. An- und Abreise seien problemlos möglich. Allerdings sei das Brandrisiko auch in den Waldgebieten rund um den See gegenwärtig „extrem hoch. Grillen und offene Feuer sind deshalb streng verboten“. Angesichts der vier bis fünf Kilometer entfernten Rauchsäule am Horizont verhielten sich die meisten Gäste einsichtig. „Es geht um die Sicherheit. Und den Erhalt unseres schönen Naherholungsgebietes“, so Uwe Grack. Bei Zuwiderhandlungen drohe eine Verwarngeld. „Wir setzen unsere Regeln jetzt verschärft durch.“

+++ Donnerstag, 12.19 Uhr +++

Die Lage im Brandgebiet zwischen Ziltendorf und Wiesenau ist stabil: Diese Einschätzung gab Carsten Witkowski, Einsatzleiter und stellvertretender Kreisbrandmeister, bei einer Pressekonferenz am Donnerstagmittag. „Wir planen erstmal bis in den Abend und haben für die Nacht eine Ablösung angefordert“, sagte Witkowski. Probleme bereitet der Wind, der Glutnester immer wieder anfacht. Betroffen ist eine Fläche von 100 Hektar. Derzeit sind 150 Einsatzkräfte mit 41 Fahrzeugen vor. Ein Löschhubschrauber ist seit gestern im Einsatz. Im Laufe des Tages werden Wasserwerfer der Bundespolizei zur Unterstützung erwartet. Häuser und die große Milchviehanlage sind nicht gefährdet.

+++ Donnerstag, 11.52 Uhr +++

„Regen wäre ein Segen“, sagt Uta Schwiegk, Leiterin der Ziltendorfer Kita. Manche Eltern hätten heute gedacht, die Kita und der Hort würden aufgrund des Brandes ausfallen, das sei aber nicht der Fall. Alles läuft wie gewöhnlich. Es gibt bislang auch keine anderen Ansagen von offizieller Seite in Richtung Kita.

Den Brandgeruch nehme man natürlich wahr, die Kita liege etwa 1,5 bis 2 Kilometer Luftlinie vom Feuer entfernt. Auch den Rauch sehe man und die Hubschrauber. Eigentlich war heute in der Kita geplant, dass die Ziltendorfer Feuerwehr vorbeischaut. Es sollte Wasserspiele geben und die Feuerwehr wollte Übungen zeigen. Doch das Projekt wurde dann in der Nacht endgültig abgesagt. Die Feuerwehrleute sind erst in den Morgenstunden ins Bett. „Da haben wir natürlich Verständnis. Wir danken den Feuerwehrleuten für ihren Einsatz“, betont  Uta Schwiegk.

+++ Donnerstag, 11.43 Uhr +++

Die Bundespolizei stockt ihre Hilfe für die Großbrände in Brandenburg auf. Ein zusätzlicher großer Hubschrauber ist für den Einsatz in der Lieberoser Heide geordert, ein anderer wird von dort für einen Brand zwischen Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt abgezogen. Das kündigten Bundespolizeipräsident Dieter Romann und Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) am Donnerstag bei einem Besuch in Lieberose an.

+++ Donnerstag, 11.21 Uhr +++

Die Müllroser Feuerwehr war bis 2.00 Uhr nachts im Einsatz. Unter anderem sicherten die Kameraden mehrere Häuser in Ziltendorf. 

+++ Donnerstag, 11.08 Uhr +++

Nach Auskunft der Bahn bleibt die Bahnstrecke zwischen Eisenhüttenstadt und Frankfurt bis 29. Juni, 6 Uhr, gesperrt. Zunächst müsse ermittelt werden, welche Schäden durch den Brand an den Bahnanlagen entstanden ist, sagte ein Bahnsprecher. Ein Schienenersatzverkehr ist eingerichtet. Allerdings sind die Buskapazitäten begrenzt. Momentan fahren lediglich zwei Busse. Die Ortschaft Wiesenau kann nicht bedient werden. 

+++ Donnerstag, 10.03 Uhr +++

In einer Pressekonferenz werden Rolf Lindemann, Landrat des Landkreises Oder-Spree, Katrin Lange, Staatssekretärin im Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg, Michael Buhrke, Dezernent für Brand-, Zivil- und Katastrophenschutz des Landkreises Oder-Spree sowie Karsten Schwebe, Stellvertretender Kreisbrandmeister um 11.30 Uhr zur aktuellen Lage berichten.

+++ Donnerstag, 9.55 Uhr +++

Die Frankfurter Feuerwehren sind nach einem Zwölf-Stunden-Einsatz gegen 4 Uhr wieder abgerückt, um eine Pause einzulegen. Das berichtet Helmut Otto, Leiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutzes. „Aber ich gehe davon aus, dass wir in den nächsten Stunden wieder Einsatzkräfte zur Verfügung stellen. Die Situation wird wohl noch Tage anhalten“, erklärte er am Vormittag. Um 10 Uhr finde die nächste Telefonkonferenz statt, um sich zum Einsatz abzustimmen. Aus Frankfurt (Oder) waren mehr als 30 Feuerwehrleute mit sieben Tanklöschfahrzeugen im Einsatz. „Eine besondere Herausforderung sind die Wipfelbrände in den Baumkronen, die sich schnell ausbreiten“, so Otto. Er hoffe, dass sich das Feuer nicht Richtung Helenesee ausbreite. (Foto: Julian Stähle/dpa)

121749071

+++ Donnerstag, 9.11 Uhr +++

Die Zahl der Einsatzkräfte wird auf 160 aufgestockt - weitere Kräfte sind angefordert worden. Aufgrund der teils heftigen Winde aus unterschiedlichen Richtungen gestalten sich die Löschmaßnahmen schwierig, hieß es. Zur Unterstützung wurde wie am Vortag ein Löschhubschrauber der Bundespolizei angefordert. Wann der Brand gelöscht sein wird, war noch nicht absehbar.

+++ Donnerstag, 8.32 Uhr +++

Wegen des Brandes mussten am Mittwochnachmittag rund 20 Anwohner vorsorglich aus mehreren Häusern und einer Bungalow-Anlage in Sicherheit gebracht werden. Dabei handelte es sich aber nur um eine kurzfristige Maßnahme, wie der Sprecher des Landkreises weiter sagte. Die Menschen konnten bereits am Abend wieder zurück in ihre Häuser.

+++ Donnerstag, 7.58 Uhr +++

Feuerwehren aus Potsdam rücken nach Ziltendorf aus.

+++ Donnerstag, 5.46 Uhr +++

Der Präsident der Bundespolizei, Dieter Romann, und Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) wollen sich am Donnerstagvormittag aus der Luft einen Überblick über die Lage verschaffen. Auch Gespräche mit der Einsatzleitung sind vorgesehen. 

+++ Donnerstag, 2.09 Uhr +++

Rund 20 Anwohner sind vorsorglich aus mehreren Häusern und einer Bungalow-Anlage evakuiert worden. Die Fläche des Brandes sei etwas größer geworden, mittlerweile stünden ungefähr 130 Hektar in Brand, sagte ein Sprecher des Landkreises. (Foto: Julian Stähle/dpa)

121749100

+++ Donnerstag, 0.31 Uhr +++

Nachtaufnahmen von der Freiwilligen Feuerwehr Frankfurt (Oder) - Löschzug Lichtenberg.

+++ Mittwoch, 21.53 Uhr +++

Feuerwehrleute aus dem gesamten Landkreis Oder-Spree und der Stadt Frankfurt bekämpfen weiter das Feuer. Die Brandschutzeinheit aus dem Barnim macht sich auf den Weg. 

+++ Mittwoch, 21.16 Uhr +++

Das Krisenzentrum des Innenministeriums sei aktiv. Der Landrat von Dahme-Spreewald, Stephan Loge, wolle zudem zum Einsatzort kommen, hieß es am Abend aus dem Innenministerium in Potsdam.  

+++ Mittwoch, 20.48 Uhr +++

Zur Eindämmung des Waldbrandes soll auch ein Hubschrauber eingesetzt werden. Ein Helikopter werde vom Waldbrandgebiet in der Lieberoser Heide dorthin abgezogen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Abend in Potsdam. Das Gebiet des am Nachmittag entfachten Waldbrandes zwischen Wiesenau und Ziltendorf sei munitionsbelastet. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst sei vor Ort. Eine Gefährdung von bewohntem Gebiet könne nicht ausgeschlossen werden, hieß es. 

This browser does not support the video element.

Video

Waldbrand Wiesenau - Ziltendorf

Videothek öffnen

+++ Mittwoch, 20.43 Uhr +++

In den sozialen Netzwerken drücken die User den Einsatzkräften die Daumen. Dort heißt es: „Danke für den unermüdlichen Einsatz.“ Oder „Respekt für Eure Leistungen.“ Aber auch: „Kommt heil nach Hause.“

+++ Mittwoch, 20.31 Uhr +++

Die Rauchwolken ziehen nach Ziltendorf und Eisenhüttenstadt. Der Wind aus Nordwest facht die Flammen weiter an.

+++ Mittwoch, 20.27 Uhr +++

Noch ist nicht von einer Evakuierung von Ziltendorfs die Rede.

+++ Mittwoch, 20.23 Uhr +++

Die Feuerwehr Beeskow ist mit mehreren Tanklöschfahrzeugen ausgerückt. Unter anderem ein TLF 4000. Der kann nicht nur gewaltige Mengen Löschmittel transportieren, sondern ist auch multifunktionell einsetzbar. Auch in unerschlossenen und unwegsamen Regionen.

+++ Mittwoch, 20.14 Uhr +++

Ein Leser meldet freie Fahrt auf der neuen Bundesstraße 112.

+++ Mittwoch, 20.11 Uhr +++

Der Kreisvorsitzend der Linken, Jan Augustyniak, schreibt auf Facebook: Danke und großen Respekt an alle Feuerwehrleute die bei diesen Temperaturen im Einsatz sind. 

+++ Mittwoch, 20.09 Uhr +++

In Ziltendorf wurde wegen der Flammen und der Rauchentwicklung eine Gartenanlage geräumt, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch sagte. Wie viele Menschen davon betroffen seien, konnte er zunächst nicht sagen.

+++ Mittwoch, 19.54 Uhr +++

Alle Frankfurter Feuerwehren sind am Einsatzort, berichtet Wolfgang Welenga, der Vorsitzende des Stadtfeuerwehrverbandes. Mehr als 30 Kameraden wurden alarmiert. Sie sind mit sieben Fahrzeugen ausgerückt.

+++ Mittwoch, 19.48 Uhr +++

Nach Auskunft der Bahn fahren die Züge aus Richtung Cottbus bis Ziltendorf und kehren von dort um. Der Abschnitt zwischen Ziltendorf und Frankfurt (Oder) ist gesperrt. Momentan fährt kein Schienenersatzverkehr, da auch die alte B112 zwischen Ziltendorf und Wiesenau gesperrt ist. Nach Auskunft der Bahn werde versucht, einen Schienenersatzverkehr einzurichten. Die Sperrung dauert mindestens bis in den Abend.

Ein etwa 50 Hektar großer Waldbrand ist im Bereich Werksbahnhof bei Wiesenau ausgebrochen. Die alte B112 zwischen Wiesenau und Ziltendorf wurde gesperrt, der Bahnverkehr zwischen Frankfurt (Oder) und Ziltendorf eingestellt.  Starke Winde trieben das Feuer bis zur B112 und sorgten für starke Rauchentwicklung. Die Gegend ist dicht besiedelt, ganz in der Nähe befindet sich eine große Milchviehanlage. Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis sowie Frankfurt (Oder), Eisenhüttenstadt und die Werksfeuerwehr sind im Einsatz.
Bilderstrecke

Waldbrand bei Wiesenau

Bilderstrecke öffnen

+++ Mittwoch, 19.37 Uhr +++

16 Kilometer ist Wiesenau (Oder-Spree) von Frankfurt (Oder) entfernt. Wer in einem Hochhaus lebt, kann die Rauchwolken am Horizont deutlich erkennen. Sie ziehen in Richtung Osten nach Polen weiter.

+++ Mittwoch, 19.12 Uhr +++

Problematisch sei die Rauchentwicklung, sagte Raimund Engel, Waldbrandschutzbeauftragten des Landes Brandenburg. Das Gebiet, in dem das Feuer ausgebrochen ist, sei dicht besiedelt. Unter anderem befinde sich dort eine große Milchviehanlage, die komplett im Rauch stehe. Zudem sei das Waldstück kampfmittelbelastet. Das erschwere die Löscharbeiten, so Engel.

+++ Mittwoch, 19.10 Uhr +++

Auch die Feuerwehr Fürstenwalde ist zum Waldbrand ausgerückt. 

+++ Mittwoch, 18.57 Uhr +++

Nach Angaben des Waldbrandschutzbeauftragten des Landes Brandenburg, Raimund Engel, brennt es auf einer Fläche von etwa 40 bis 50 Hektar. Es würden Evakuierungen in Erwägung gezogen, zum Beispiel von nahe liegenden Kleingartenanlagen. Die B112 wurde zunächst für den Verkehr gesperrt. Der Brand sei vermutlich von einer Bahnanlage ausgegangen und habe auf ein angrenzendes Waldstück übergegriffen.

+++ Mittwoch, 18.29 Uhr +++

Zwischenzeitlich musste der Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Eisenhüttenstadt und Frankfurt (Oder) eingestellt werden und wird voraussichtlich heute nicht mehr aufgenommen.

+++ Mittwoch, 16.32 Uhr +++

Erste Feuerwehren aus den umgrenzenden Orten, darunter Eisenhüttenstadt und Frankfurt (Oder), sowie die Werkfeuerwehr des Stahlunternehmens ArcelorMittal seien vor Ort, sagte ein Sprecher der Regionalleitstelle Oderland.

+++ Mittwoch, 16.18 Uhr +++

Erste Meldungen über Facebook: Brand in Wiesenau im Wald an der B112, Anwohner bemerken Rauch und Ruß. (Foto: Toni Feist/dpa-Zentralbild)

121741125

Schlagwörter

Großbrand Stephan Loge Nachsorge Wolfgang Welenga Glutnest

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.
Andreas Frenkel 29.06.2019 - 20:16:02

Ich hätte da mal eien Frage!

In den Kommentaren war davon die Rede das das Feuer auf dem Werksbahnhof von ARCELOR ausgebrochen ist. Wird da eigentlich weiter ermittelt? Ich kann mir nicht vorstellen das keiner auf dem Werksbahnhof etwas mitbekommen hat. Muss ja an dieser Stelle ausgebrochen sein da die Bahnstrecke FFO Eisenhüttenstadt vom Feuer übersprungen wurde Kann da mal jemand Antwort geben. Der Feuerwehr ist es zu verdanken dass weder Wohnhäuser noch die Milchviehanlage vom Feuer vernichtet worden sind.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG