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Musicalcamp
Musikalischer Western

Christina Sleziona / 12.07.2019, 07:00 Uhr
Eisenhüttenstadt (MOZ) In einem Land und in einer Zeit, wo die Schoschonen schön wohnen, bahnt sich am Freitag Ärger an:  Apachenhäuptling Abahachi und Ranger wollten sich eigentlich nur ein Stammlokal kaufen. Doch alles läuft schief, als der angebliche Immobilienmarkler Santa Maria unversehens mit der größeren Geldsumme abhaut. Was er den beiden zurücklässt ist nur eine brüchige Ruine und jede Menge Schulden bei dem Indianerstamm der Schoschonen. Nur eine Hoffnung haben die beiden noch: Irgendwo in den Weiten des Wilden Westens soll ein Schatz begraben sein. Eine Hetzjagd beginnt. Denn auch die Schoschonen möchten ihr Gold wiederhaben.

Wer die Filme von Michael "Bully" Herbig gesehen hat, dem müsste das bekannt vorkommen: Es ist die Geschichte aus einem seiner bekanntesten Filme, "Der Schuh des Manitu". Einige Szenen und Lieder aus dem gleichnamigen Musical haben sich die Jugendlichen im Club Marchwitza zum Vorbild für ihr eigenes Musical genommen.

Seit Montag arbeiten die Campleiter Lisa Reichelt (20) und Timo Gramsch (20) mit zwölf Jugendlichen an dem Auftritt für heute. Am Donnerstag sollte eigentlich die Generalprobe stattfinden – ein bisschen mehr Zeit, um 28 Seiten Text zu lernen, brauchen sie dann aber doch. "Es ist nicht einfach, innerhalb von fünf Tagen ein ganzes Musical präsentieren zu können, aber der Weg dahin macht sehr viel Spaß", sagt Lisa Reichelt. Neben dem Text müssen auch Tanz und Gesang noch einmal geprobt werden.

Teamgeist gefragt

Um das alles in dem straffen Pensum zu schaffen, ist vor allem der Teamgeist entscheidend, meint Timo Gramsch.  Den kann man bei den Jugendlichen schon bei der Auflockerung sehen: Timo Gramsch leitet die Teenager hierbei an. Es werden Gesichter ge­knetet, die Arme gestreckt und sich gegenseitig auf den Po gehauen. Alles, um so locker wie möglich und ohne Hemmungen Spaß am Schauspiel zu haben.

Dann geht es los: Szene 3 wird zuerst gespielt, in der es vor allem um das richtige Timing bei der Choreografie geht. Alles scheint zu klappen. Die Jugendlichen sind in bester Stimmung, die gemeinsame Endpose sitzt auch. Nur bei der nächsten Szene auf den selbst gebastelten Pferden wird es für die Truppe ein bisschen kniffliger. Ganz zufrieden ist Lisa Reichelt nach dem ersten Durchlauf nicht. Allanah (18) und Lillie (15), die Abahachi und Ranger spielen, müssen noch einmal ganz nach vorne treten und sich entgegen reiten.

Jahrelange Erfahrung

Darüber, dass noch nicht alles perfekt klappt, macht sich Lisa Reichelt keine Sorgen. Sie und Timo Gramsch arbeiten bereits seit mehreren Jahren zusammen an diversen Auftritten und vertrauen dem Können der Jugendlichen, die sich bereits aus der wöchentlichen Musicalwerkstatt kennen. Sie alle freuen sich bereits auf den Auftritt.

Einzige Vorstellung: heute um 14 Uhr im Club Marchwitza, Eintritt ist frei.

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