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Die Gesamtschule der FAWZ in Woltersdorf ist zehn Jahre alt geworden – und hat das am Freitag gebührend gefeiert.

Bildung
Gesamtschule feiert 10. Geburtstag

Musikalische Einlage: Eine Combo aus Schülern und Lehrern spielte bei der Festveranstaltung zum zehnjährigen Bestehen der Gesamtschule der FAW in der Schulmensa.
Musikalische Einlage: Eine Combo aus Schülern und Lehrern spielte bei der Festveranstaltung zum zehnjährigen Bestehen der Gesamtschule der FAW in der Schulmensa. © Foto: joachim Eggers
Joachim Eggers / 31.08.2019, 07:00 Uhr - Aktualisiert 11.09.2019, 11:59
Woltersdorf (MOZ) Mit einer Feierstunde und einem Schulfest hat die Gesamtschule der Fürstenwalder Aus- und Weiterbildungs GmbH (FAWZ) am Freitag ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. In der Schule an der Vogelsdorfer Straße lernen 360 junge Menschen.

Das war beim Start vor zehn Jahren noch ganz anders: Damals hatten sich gerade 30 Schüler auf zwei Klassen verteilt. Dass es diese Schule überhaupt gibt, daran erinnerte von den Festrednern besonders ausführlich Heinz Vogel, schon damals Gemeindevertreter des Woltersdorfer Bürgerforums, ging auf einen Beschluss der Gemeindevertretung zurück. Die reagierte damit auf das Aus für die staatliche weiterführende Schule im Ort im Jahr 2008. Es war in den Jahren sinkender Kinderzahlen seinerzeit die dritte weiterführende Schule im Raum Erkner, die aufgeben musste, nach Schöneiche und Neu Zittau. Die Woltersdorfer wollten eine Schule für alle sozialen Milieus, hieß es im Beschluss der Gemeindevertretung vom September 2008, den Vogel zitierte. Gegen manche Stimmen sollte es durchaus nicht nur eine Schule für Woltersdorfer sein. Die Gemeinde bekannte sich dazu, viel Geld in die Hand zu nehmen und dem Träger ein modernes Schulgebäude hinzustellen.

Abiturstufe seit 2013

So kam es, trotz aller Schwierigkeiten, über die am Freitag auch, aber nicht so viel gesprochen wurde. Ein Ergebnis dieser Entwicklung ließ Roland Meister, der die FAWZ-Geschäftsführung vertrat, Revue passieren: In der Abitur-Prüfung in diesem Sommer haben 26 von 29 die Hochschulreife erworben, mit einem Notendurchschnitt von 2,4. Im Sommer 2013 war erstmals eine 11. Klasse eröffnet worden, mit 14 Schülern. Damit wurde das von Anfang an angestrebte Ziel verfolgt, eine Abiturstufe neben dem Gymnasium am Berliner Rand zu etablieren.

Dass die Schule sich mittlerweile in Woltersdorf etabliert hat, betonte vor allem die stellvertretende Bürgermeisterin Kerstin Marsand. Die Bauamtsleiterin verwies auf die Gestaltung des Vogelsdorfer Platzes, für die sie mit Schülern Entwürfe erarbeitet und einen ausgewählt hat. "Die Skulptur wird gerade gebaut, ich hoffe, dass wir sie noch dieses Jahr einweihen können." Auch die Wiege des Jugendbeirats stehe hier.

Zu der Feierstunde war sogar Landrat Rolf Lindemann gekommen. Er erwähnte auch das Konkurrenz-Verhältnis zwischen öffentlichen und privaten Schulen und sprach sich für Wettbewerb aus. Tatsächlich bereitet der Landkreis derzeit eine Stärkung der weiterführenden Schulen am Berliner Rand vor, mit den Plänen für ein Gymnasium in Schöneiche und denen, die Morus-Oberschule in Erkner zu einer Gesamtschule mit Abiturstufe aufzuwerten. Mit einem bunten Schulfest wurde die Jubiläumsfeier fortgesetzt.

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