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Brockel und Riedel als Meister

Harter Sport: Für knapp 150 Fahrer geht es wieder über Stock und Stein.
Harter Sport: Für knapp 150 Fahrer geht es wieder über Stock und Stein. © Foto: Edgar Nemschok
Edgar Nemschok / 01.11.2019, 06:00 Uhr
Woltersdorf (MOZ) Die ganz großen Namen der Motorrad-Geländesportler werden in diesem Jahr fehlen. Doch der 41. Novemberpokal im Enduro, organisiert und ausgerichtet vom MC Woltersdorf, soll durchaus ein Höhepunkt im Sportkalender der Region bleiben.

Nachdem der ADMV-Ortsclub einen Lauf zur Europameisterschaft ausgetragen und im vergangenen Jahr den bisherigen Höhepunkt in der Geschichte dieser Pokalwertung erlebt hatte – das Finale der Weltmeisterschaft in Rüdersdorf –, tritt der Verein jetzt ein wenig kürzer. "Es war in den vergangenen zwei Jahren doch ein großer Aufwand, den wir betrieben haben. Wir sind da auch ein wenig an unsere Grenzen gestoßen", sagt Jörg Lessing, einer der Hauptorganisatoren und früherer Spitzen-Autocrosser. "Bei aller Euphorie müssen wir unsren Mitgliedern auch die Chance geben, einmal durchzuatmen. Im nächsten Jahr soll aber wieder die Deutsche Meisterschaft bei uns zu Gast sein."

Diesmal wird nur um den eigentlichen Novemberpokal gefahren. Zu den Favoriten gehören dabei zum Beispiel Nico Rambow, der für den heimischen MC Woltersdorf antritt. Jedoch räumt man dem Routinier Sven Tabbert, inzwischen 50 geworden, durchaus Chancen ein, den Pott zu gewinnen. "Es wird auch diesmal wieder sehr guten Sport geben", verspricht Lessing.

Die 41. Auflage hält einige Änderungen bereit. Das betrifft zum Beispiel die Einrichtung des Fahrerlagers sowie des Start- und Zielbereichs. Alles spielt sich hauptsächlich auf der Maiwiese in Woltersdorf in der Nähe der Buchhorster Straße ab. Ein Grund ist die Baustelle an der Schleusenstraße. Der MC Woltersdorf gibt für die Fans die Empfehlung, die Anfahrt über Rüdersdorf, vorbei am Krankenhaus und dann bis zur Schleuse zu nutzen.

Start am Sonnabend ist 8 Uhr

Auch in puncto Streckenverlauf wird es Änderungen geben. Da keine Ortsdurchfahrt durch Woltersdorf möglich ist, wird vieles,  was das Rennen so reizvoll gemacht hat, diesmal wegfallen. Trotzdem sollen Fans und Piloten voll auf ihre Kosten kommen. Den ersten Start gibt es am Sonnabend bereits um 8 Uhr. Die erste Prüfung wird oberhalb der Rüdersdorfer Halde ausgefahren. Als Zufahrt ist der Essigweg zu empfehlen. Und dort sollte man auch parken und dann zirka 300 Meter laufen. Diese Prüfung gilt als echte Premiere im Novemberpokal.

Die zweite Herausforderung trägt den Namen "Dynamo-Extremtest". Der wird in der Nähe des Unternehmens CEMEX stattfinden. Zu erreichen ist der Streckenteil über den Siedlerweg. Dieser Test wird von den Oranienburger Motorsportfreunden betreut. Die Leistungsfahrer müssen dabei vier Runden absolvieren. Für jede Runde stehen rund 90 Minuten Fahrzeit zur Verfügung. Erwartet werden insgesamt etwa 150 Motorsportler.

Am späten Nachmittag steigt die traditionelle Siegerehrung. Da der Wettbewerb nur an einem Tag stattfindet, trifft sich die Motorsportgemeinde gegen 17 Uhr.

Noch vor Beginn des Novemberpokals kann der MC Woltersdorf seinen Fahrern Christian Brockel und Robert Riedel sowie Angus Heidecke und Björn Feldt (vom MC Grevesmühlen) zum Titel Deutscher Enduro-Mannschaftsmeister gratulieren. Nach acht DM-Läufen setzten sie sich gegen zwölf ADAC-Teams durch. Es ist das erste Mal seit 1990, dass ein ADMV-Enduro-Team gewann.

Angus Heidecke ist am Ende Zweiter in der Klasse E3 geworden hinter Dennis Schröter. Robert Riedel wurde Dritter in der E2 hinter David von Zitzewitz und vor Björn Feldt.

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