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Schöneicher Straßenbahn soll ab Mai öfter fahren

Die Fahrzeugflotte der Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn (SRS) ist um einen dritten Zug vom Typ Artic erweitert worden. Betriebsleiter Sebastian Stahl und Werkstattmitarbeiter Alexander Butz freuen sich über die Unterstützung durch Hannu Korkiakoski und Viktor Tikki von der finnischen Herstellerfirma sowie Christian Galbovy (von links) von der Firma, die die Steuerung entwickelt hat.
Die Fahrzeugflotte der Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn (SRS) ist um einen dritten Zug vom Typ Artic erweitert worden. Betriebsleiter Sebastian Stahl und Werkstattmitarbeiter Alexander Butz freuen sich über die Unterstützung durch Hannu Korkiakoski und Viktor Tikki von der finnischen Herstellerfirma sowie Christian Galbovy (von links) von der Firma, die die Steuerung entwickelt hat. © Foto: Annette Herold
Annette Herold / 19.02.2020, 20:41 Uhr
Schöneiche (MOZ) Sie ist in Grün und Gelb gehalten und entspricht auch sonst den beiden finnischen Straßenbahnzügen, die die Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahngesellschaft (SRS) bereits 2018 und 2019 in Dienst stellte: Die neue Tram vom Typ Artic, gerade in Schöneiche eingetroffen, wird nun auf ihre Zulassung und damit auf den Einsatz bei der SRS vorbereitet. Für die Mitarbeiter bedeutet das, den Zug gründlich zu prüfen, wie Betriebsleiter Sebastian Stahl am Mittwoch berichtete. Gut 2,9 Millionen Euro haben das Land über Fördermittel, die Landkreise Oder-Spree und Märkisch-Oderland sowie die Gemeinden Schöneiche und Rüdersdorf in den Kauf investiert.

Mit der Flotten-Erweiterung soll möglich werden, was sich viele Schöneicher Pendler wünschen und von der Gemeindevertretung unterstützt wird: Die SRS strebt ab Mai eine Taktverdichtung im Berufsverkehr zwischen Friedrichshagen und Grätzwalde an. Alle zehn Minuten sollen die Bahnen zwischen Friedrichshagen und Grätzwalde fahren, wenn auch zunächst nur nachmittags. Über die für die ebenfalls gewünschte Ausweitung auf den Morgen nötige Unterstützung habe der Kreis noch nicht entschieden, berichtet Bürgermeister Ralf Steinbrück. Bei der SRS hängt Betriebsleiter Stahl zufolge von zweierlei ab, ob die Nachmittagsverdichtung wie geplant kommt – vom nicht genau kalkulierbaren Zulassungstermin der Tram und davon, ob zusätzliches Personal gefunden wird.

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