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DDR-Geschichte
Schwere Bunkertore in Gosen öffnen sich wieder

Geschichte plastisch vermittelt: Blick in den Hauptflur des  Gosener Bunkers.
Geschichte plastisch vermittelt: Blick in den Hauptflur des Gosener Bunkers. © Foto: Bunkerarchiv
MOZ / 22.05.2020, 04:00 Uhr - Aktualisiert 26.05.2020, 13:55
Gosen (MOZ) Über Wochen blieben die schweren Eingangstore zur Dokumentationsstätte geschlossen. Nun öffnete der Spionage-Bunker Gosen am Himmelfahrtsdonnerstag erstmals wieder für Besucher. Führungen finden auch in den darauffolgenden Tagen, vom 22. bis 24. Mai, unter Berücksichtigung der Corona-Auflagen statt. Interessierten stehen noch Termine zur Auswahl. Sie können sich online anmelden.

Der Schutzbau wurde von 1981 bis 84 für die Spitze der DDR-Auslandsspionage um ihren Chef Markus Wolf gebaut. 2019 öffnete hier die Dokumentationsstätte. Ihr museumspädagogischer Schwerpunkt ist die DDR-Spionagetätigkeit im Umfeld geheimer westdeutscher Regierungsbunker. Der Bunker befindet sich fast noch im Originalzustand, dennoch ist er technisch weitestgehend entkernt. "Diese Verbindung aus wissenschaftlicher Aufarbeitung in Archiven des Bundes und deren inhaltliche Vermittlung am historischen Ort ist bundesweit einmalig", schreibt der Betreiber.

Info: Führungen "Geschichte" und "Technik" am 22., 23., 24. Mai. Besuch in Kleinstgruppen nur mit Anmeldung online, www.bunker-gosen.de

Im Originalzustand befindet sich z.B. die Ausweichführungsstelle der Bezirksverwaltung (AFüst BV) in Leipzig.

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