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Bündnis "Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)" meldet Kundgebung an

Demo gegen AfD-Landesparteitag

Thomas Gutke / 01.04.2017, 06:40 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Das Bündnis "Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)" hat für den 8. April zu Protesten gegen den Landesparteitag der AfD aufgerufen, der kommendes Wochenende in der Brandenburghalle stattfindet. Bei einer Kundgebung ab 10 Uhr vor dem Tagungsort in der Stendaler Straße/Kieler Straße soll ein deutliches Zeichen gegen Rechtspopulismus gesetzt werden.

Die AfD habe mit den Boden dafür bereitet, dass sich die Zahl rechter Gewalttaten im vorigen Jahr mehr als verdoppelt habe, erklärt Jannek Lassau, Sprecher des Bündnisses. "Wir wollen eine solidarische Gesellschaft, die Menschen unterschiedlicher Herkunft, sexueller Orientierung, Religionszugehörigkeit oder unterschiedlichem sozialen Hintergrund in ihrer Mitte willkommen heißt. Für die AfD hingegen darf es keine Willkommenskultur geben, ihr und ihren menschenverachtenden Positionen wollen wir eine Absage erteilen", so Lassau weiter.

Zum AfD-Parteitag am 8. und 9. April werden rund 250 Teilnehmer erwartet, darunter als Gast auch der hochumstrittene AfD-Politiker Björn Höcke. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Wahl eines neuen Landesvorstandes.

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Hans-Joachim Strauss 01.04.2017 - 22:43:25

nun ja, der Vorsitzende des AfD Kreisverbandes Kiel

ist wie bekannt Achille Demagbo, ein Einwanderer mit dunkelbrauner Hautfarbe aus dem Benin mit Namen Achille Demagbo. Ach ja, und Homosexuell gibt es auch in der AfD; auch welche die aus ihrer Homosexualität kein Geheimniss machen - so wie Landtagsabgeordnete in Mecklenburg-Vorpommern. Das lässt tief blicken bei den Verantwortlichen in der AfD-Führung.

Kurt Crampmeyer 01.04.2017 - 19:23:08

Bemerkenswert,

dass die Stadt Frankfurt (Oder) sich offen und tolerant verhält und einer Partei, welche in den letzten 3 Jahren in fast alle Länderparlamente gewählt wurde, die Möglichkeit bietet, ihren Parteitag abzuhalten.

Norbert Wesenberg 01.04.2017 - 13:55:01

Bemerkenswert...

...ist in diesem Zusammenhang, dass der Eigentümer der Brandenburg Halle diese ausgerechnet der AfD für ihren Landesparteitag zur Verfügung stellt und dabei offensichtlich keine Lust hat sein Hausrecht aus zu üben. Selbst an einem Björn Höcke scheint man sich nicht zu stören. Das lässt tief blicken bei den hier für Verantwortlichen. Sehr förderlich für das Image der Stadt Frankfurt (Oder).

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