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Volksfeststimmung am Helenesee

Gut besuchtes Festgelände: Andrea Berg-Double Daniela Radloff sorgte am Helenesee für Stimmung.
Gut besuchtes Festgelände: Andrea Berg-Double Daniela Radloff sorgte am Helenesee für Stimmung. © Foto: René Matschkowiak
René Matschkowiak / 25.05.2017, 19:21 Uhr - Aktualisiert 26.05.2017, 08:22
Frankfurt (Oder) (MOZ) Wie passen das Brauereifest des Frankfurter Brauhauses und die Himmelfahrtsfeier zum Vatertag am Helenesee zusammen? Das fragten sich im Vorfeld viele. Offensichtlich sehr gut, wie der Zuspruch am Donnerstag unter Beweis stellte.

An Christi Himmelfahrt konnte man in Hohenwalde an einem Gottesdienst mitten im Wald teilnehmen oder am Helenesee das Brauereifest des Frankfurter Brauhauses feiern. Gut besucht waren beide Veranstaltungen.
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Christi Himmelfahrt in Frankfurt (Oder)

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Das fand auch der Geschäftsführer der Brauerei, Karsten Uhlmann. "Das Gelände am Spitzkrug ist ja nicht wirklich für Zuschauerverkehr ausgelegt", erklärte er. Deswegen wolle man in eine neue Ära starten und auch zukünftig das Brauereifest am Helenesee stattfinden lassen. "Die Gästezahl ist schon mal vielversprechend", freute er sich.

Freilich hat die Brauerei mit Daniel Grabow auch einen erfahrenen Festveranstalter an ihrer Seite. Der schaute ob der guten Besucherzahlen ebenfalls gleich auf die kommenden Jahre. "Die Himmelfahrtsfeier und das Brauereifest sollen in Zukunft zusammen ein großes Volksfest werden", erklärte er. "Wir wollen das Fest zu einem neuen Ausflugsziel für die ganze Familie entwickeln", so Grabow.

Der Anfang jedenfalls ist gemacht. Auf der Bühne gab es, moderiert von Frank Philipp, Tanzeinlagen und Musik vom Andrea Berg-Double Daniela Radloff und am Abend spielte noch die Partyband Right Now.

Bevor die Party freilich richtig losgehen konnte, musste allerdings erst einmal das Bierfass angestochen werden. Eigens dazu war auch Frankfurts Oberbürgermeister Martin Wilke an den Helenesee gekommen. Nur zwei gezielte Schläge benötige er, ohne dass ein Spritzer Bier daneben ging. Manche Beobachter sprachen schon von Routine beim Bierfassanstechen. Schließlich erledigt er diesen Job auch regelmäßig beim Oktoberfest und beim Bunten Hering.

Dass kein Bier unnötig vergossen wurde, begeisterte insbesondere die Menschentraube, die sich schnell gebildet hatte, um ein Freibier zu ergattern. Auch Martin Wilke freute sich über die neu entstandene Symbiose am Helenesee. "Wenn ein Traditionsunternehmen und so ein traditionelle Ort zusammen finden, ist das immer gut", sagte er.

Der Vatertag war aber nicht nur Familienfest. Ein paar Späße für die Männer waren auch dabei. Beim Bierlauf etwa ging es darum, ein Bier auszutrinken, ohne einmal abzusetzen, danach etwa 600 Meter zu laufen, wieder ein Bier zu trinken, wieder zu laufen und so weiter. Die ersten gaben schon nach der ersten Runde auf. "Ich hätte nicht gedacht, dass es so weit ist", stöhnte ein Teilnehmer. Immerhin gab es einen beachtenswerten Gewinn. Jede Woche einen Kasten Bier und das für ein Jahr, hatte Götz Ziaja vom Brauhaus ausgelobt. Strahlender Sieger war Maik Ahrend, der drei Runden schaffte, aber eigentlich gar kein Bier trinkt, wie er unter allgemeinem Gelächter zugab. "Ich habe aber genug Freunde", erklärte er. Besser als im letzten Jahr fand Katharina Voigt das Fest am Helenesee. Das integrierte Brauereifest kam gut bei ihn an. "Hier ist viel mehr Platz als auf dem Brauereigelände".

Sven Kühne kommt schon jahrelang zum Herrentag an den Helenesee. "In jedem Fall sind mehr Menschen unterwegs, als die Jahre zuvor", berichtete er. "Das Brauereifest zieht zusätzliche Besucher an, und das ist gut", meinte der Frankfurter. Lediglich etwas mehr Musik im Bereich hinter der Bühne hätte er sich gewünscht.

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