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Erste Etappe der Restauraurierung ist abgeschlossen / Weihnachtskonzert am dritten Advent

Orgel in Fünfeichen erklingt wieder

In neuem Glanz: Die Orgel in der Kirche des Schlaubetaler Ortsteils Fünfeichen wird gerade saniert.
In neuem Glanz: Die Orgel in der Kirche des Schlaubetaler Ortsteils Fünfeichen wird gerade saniert. © Foto: MOZ/ privat
Elke Kögler / 21.12.2017, 06:37 Uhr
Fünfeichen (MOZ) Die Orgel in der evangelischen Kirche in Fünfeichen ist nach jahrelangem Schweigen am dritten Advent erstmals wieder erklungen. Bei einem Weihnachtskonzert haben Pfarrer Matthias Hirsch, Mitglieder der Kirchengemeinde und vor allem viele Bewohner des Ortsteils der Schlaubetaler Gemeinde Schlaubetal den Abschluss des ersten Teils der Sanierungsarbeiten begangen.

"Die Orgel ist wieder spielbereit aber alle Töne können derzeit noch nicht erklingen", erläutert Pfarrer Hirsch den aktuellen Zustand des Musikinstruments. Zwar seien genügend Orgelpfeifen restauriert worden, um auf dem Instrument ein Weihnachtskonzert zu spielen. Um allerdings die gesamte Bandbreite an Tönen auszuspielen, müssten weitere Pfeifen neu gefertigt und eingebaut werden, fügt der Pfarrer hinzu. Aus diesem Grund werden die Sanierungsarbeiten im kommenden Jahr fortgesetzt. Zum Abschluss aller Arbeiten findet am 15. April 2018, ab 19 Uhr, ein Orgel- und Bläserkonzert statt. "Bei dem Konzert wird Musik aus der Zeit der Romantik, unter anderem von Felix Mendelssohn Bartholdy, zu hören sein", verrät Matthias Hirsch. Mehr wolle der Pfarrer jedoch noch nicht verraten. Ein paar Überraschungen müssten schließlich bestehen bleiben.

Im Zuge der Sanierungsarbeiten an der Orgel mussten sämtliche Teile des Instruments von Schmutz befreit, das stark beschädigte Pfeifenwerk repariert, die Belederung des verschlissenen Blasebalgs erneuert sowie die zu DDR-Zeiten entstandenen Holzwurmschäden beseitigt werden, hat Orgelbaumeister Thomas Lang von der Wilhelm Sauer Orgelbau Frankfurt (Oder) GmbH mit Sitz in Müllrose bereits Ende Oktober erklärt. Damit das Instrument erstmals erklingen konnte, wurde dieses außerdem gestimmt.

Das Geld für die insgesamt 60 000 Euro teure Restauration stammt nahezu zur Hälfte aus Spenden und von den Institutionen Stiftung Orgelklang und Kreisdenkmalbehörde und Sparkassenstiftung sowie aus eigenen Finanzmitteln des Evangelischen Kirchenkreises Oderland-Spree. "Allen Spendern, die zusammen 24 0000 Euro hinzugegeben haben, sind wir insbesondere dankbar", sagt Pfarrer Hirsch. Unter diesen befänden sich ebenso Menschen, die gar nicht Mitglied in der Kirchengemeinde seien, sagt stolz Matthias Hirsch.

"Die erste große Etappe der Sanierungsarbeiten ist geschafft", fasst der Pfarrer die aktuelle Lage zusammen. Beim Konzert am 15. April erwarte er sogar mehr als die 100 Zuhörer, die an diesem Wochenende erschienen waren.

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