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FC Schwedt gewinnt 8. Traditionsturnier des FC Vorwärts Frankfurt / Spannende Spiele und großzügige Spenden

Hallenfußball
Traditionsturnier bringt 1148 Euro für Lebenshilfe

Stadt-Derby: Frank Grelka (l.) spielte im Trikot des Post-Sportvereins gegen die Eintracht mit Danny Brokonjan.
Stadt-Derby: Frank Grelka (l.) spielte im Trikot des Post-Sportvereins gegen die Eintracht mit Danny Brokonjan. © Foto: FOTO Michael Benk
Uwe Zühlsdorf / 09.01.2018, 05:00 Uhr
Frankfurt (MOZ) Fast hätten es die Hallenfußballer des SV Preußen Frankfurt wieder geschafft. Erst im Neunmeterschießen mussten sie sich beim 8. Traditionsturnier des FC Vorwärts Frankfurt dem neuen Gewinner FC Schwedt geschlagen geben. Bis dahin bekamen die zahlreichen Zuschauer am Freitagabend viele gute Partien und das eine oder andere Schmankerl geboten. So wie Kai Borownick von Eintracht, der erst eine Ecke direkt verwandelte und wenige Sekunden sogar einen Treffer aus dem eigenen Strafraum heraus erzielte.

Während in der Gruppe B der SV Preußen unangefochten seine Kreise zog und ausgerechnet das Schlusslicht SV Güldendorf den einzigen Punkt gegen den Spitzenreiter holte, ging es in der Gruppe A weitaus spannender zu. Dort schaffte es der FCV bei Punktgleichheit nur aufgrund der mehr geschossenen Treffer ins Halbfinale. Spannend ging es im letzten Gruppenspiel zwischen dem FC Schwedt und Turbine Finkenheerd zu. Der Sieger wurde Gruppenerster, der Verlierer rutschte ans Tabellenende. Mehrmals wechselte die Führung, schließlich hatten die Uckermärker das bessere Ende für sich.

Ging es in den Gruppenspielen teils recht torreich zu, wurden die Partien ab dem Halbfinale knappe Angelegenheiten. Dem Sieg des FC Schwedt gegen Post folgte die wohl spannendste Partie des Tages zwischen dem FCV und dem SV Preußen. Von ihrem Fanclub lautstark angefeuert gingen die Letztgenannten durch den jetzt in Brühl lebenden Ex-Frankfurter Stephan Nopp, beruflich zur Zeit im erweiterten Stab von Jogi Löw tätig, in Führung. Diese hielt bis sieben Sekunden vor Schluss. Dann konnte Björn Keller vom Punkt noch ausgleichen. Vorausgegangen war ein Foul von Denis Bramburger an André Radtke. Im Neunmeterschießen behielten die Preußen die Oberhand.

Das Finale war dann etwas für Anhänger des gepflegten Balles. Vielen Ballpassagen wurden geboten, bei den wenigen Torszenen erwiesen sich die Torhüter als Meister ihres Faches. Schließlich musste auch hier die Entscheidung vom Punkt fallen. Als Unglücksrabe erwies sich Preußens Heiko Hempel, dessen Versuch Andreas van den Brandt entschärfen konnte.

Das Turnier hatte aber nicht nur einen Sieger. Weiterer Gewinner war die Lebenshilfe. Freudestrahlend konnte der Verein aus den Händen von Karsten Bohlig vom gleichnamigen Autohaus den Spendenscheck über sage und schreibe 1148 Euro entgegennehmen.

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