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Viadrina-Studierende bei Mediationswettbewerb

Mediation
Studierende aus Wildau und Frankfurt bei Pariser Wettbewerb

Abendlicher Empfang: Helene Bond mit ihren Teamkollegen Alexander von Pawel-Rammingen, Stepan Orlov und Dmitrii Pravdivyim sowie den Coaches Greg Bond und Ulla Gläßer.
Abendlicher Empfang: Helene Bond mit ihren Teamkollegen Alexander von Pawel-Rammingen, Stepan Orlov und Dmitrii Pravdivyim sowie den Coaches Greg Bond und Ulla Gläßer. © Foto: Privat
Frauke Adesiyan / 04.03.2018, 07:15 Uhr
Paris/Frankfurt/Wildau (MOZ) Mit Erfolg haben vier Studierende von der Viadrina und der Technischen Hochschule Wildau an einem Wettbewerb für Wirtschaftsmediation in Paris teilgenommen. In dem Wettstreit mit Teilnehmern aus Indien, Neuseeland, Mexiko und 29 weiteren Ländern erreichten sie das Achtelfinale und gehören damit zu den besten 16 von insgesamt 65 internationalen Teams.

Der von der internationalen Handelskammer organisierte Wettbewerb stellt  die Teilnehmer vor große Herausforderungen. Fünf Monate lang traf sich das Team aus vier Studierenden jeden Sonnabend, um zu trainieren. „Es gab vier grenzüberschreitende Wirtschaftskonflikte, auf die sie sich vorbereiten mussten“, berichtet Ulla Gläßer von den intensiven Vorbereitungen. Sie ist an der Viadrina Professorin für Mediation, Konfliktmanagement und Verfahrenslehre und hat das Team mit Greg Bond von der TH Wildau angeleitet. Bond hatte schon mehrfach als Mediator  und Schiedsrichter an dem Wettbewerb teilgenommen. Mit einem eigenen Team waren die Brandenburger Hochschulen erstmals dabei

„Die Koordination und Kommunikation im Team war die größte Herausforderung“, berichtet Helene Bond, die an der Viadrina im fünften Semester Recht und Wirtschaft studiert. Am meisten interessiert hat sie an dem Wettstreit die Idee, durch Mediation bei Rechtsfällen Zeit und Geld zu sparen. „Durch solche außergerichtlichen Verfahren kann man mehr auf die Interessen beider Seiten achten und Konflikte menschlicher gestalten“, ist sie überzeugt.

Neben der Arbeit an den Fällen hat sie besonders der soziale Aspekt des mehrtägigen Treffens beeindruckt. Mit hunderten Menschen aus aller Welt beim abendlichen Empfang über Mediation zu reden, sei sehr interessant gewesen. „Das war schon sehr elegant und  ein Einblick in die Welt der Wirtschaftskanzleien, den die Studenten sonst erst viel später bekommen“, fasst Ulla Gläßer zusammen.

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