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Die 39. Oderrundfahrt erlebt Änderungen

39. Oderrundfahrt
Zwei neue Kurse notwendig

Hat es in sich: Die 18-prozentige Steigung in Wuhden fordert die Radsportler bei der Oderrundfahrt stark heraus. Diesmal geht es hier bei zwei Etappen hoch.
Hat es in sich: Die 18-prozentige Steigung in Wuhden fordert die Radsportler bei der Oderrundfahrt stark heraus. Diesmal geht es hier bei zwei Etappen hoch. © Foto: Michael Benk
Kerstin Bechly / 01.06.2018, 05:15 Uhr - Aktualisiert 01.06.2018, 10:03
Frankfurt (Oder) (MOZ) Wenn in fünf Wochen die 39. Oderrundfahrt gestartet wird, erwartet Radsportler von der Elite bis zu den Schülern und Zuschauer zwei Streckenänderungen gegenüber den Vorjahren. Die Anmeldungen versprechen wieder spannende Rennen.

Der ausrichtende Frankfurter Radsportclub musste für die Oderrundfahrt vom 5. bis 8. Juli angesichts von Baustellen in der Halben Stadt und in Güldendorf in diesem Jahr zwei Kurse ändern. „Die erste Etappe um den Großen Preis der Stadt Frankfurt wird in diesem Jahr in Höhe des Sportzentrums an der Kieler Straße gestartet. Der drei Kilometer lange Rundkurs führt durch den Stadtteil Nord über die Beckmannstraße zum Luxemburg-Berg und die Kieler Straße hinauf. Polizei und Straßenverkehrsamt haben die Strecke bestätigt“, informiert Cheforganisator und FRC-Präsident Dan Radtke. Wegen der Rennen – nach den Jedermännern um 16.30 Uhr startet die Elite – müssen die Anwohner zwischen 14 und 22 Uhr mit Einschränkungen rechnen. „In der Lennéstraße und an der Sophienstraße können Autofahrer an zwei Stellen die Strecke queren“, so Radtke.

Nicht stattfinden kann der Güldendorfer Bergpreis.  Stattdessen werden am Sonnabend in Wuhden bei Podelzig (MOL) Einzelzeitfahren und eine Etappe Rund um Wuhden mit 18-prozentiger Steigung ausgetragen. Die 2. Etappe in der Oderniederung bei Thälmannsiedlung (LOS) und die abschließende 5. Etappe Rund um den Zeisigberg in Wuhden bleiben unverändert.

Für den FRC-Präsidenten steht fest. „Die Oderrundfahrt wird mit den Neuerungen auf alle Fälle sehr, sehr anspruchsvoll. Die Radsportler haben das bereits registriert. Sie kommen trotzdem.“ Und so ist der Verein stolz auf die allein 20 gemeldeten Teams in der Elite-Klasse. Neben der deutschen Nationalmannschaft der U 23 sind 15 Bundesliga- und drei holländische Teams sowie die U-23-Auswahl Luxemburgs am Start. Sie bewältigen alle fünf Etappen, bei den Jedermännern und Schülern sind es jeweils vier.

„Wir sind stolz, dass wir die Oderrundfahrt wieder stemmen und die Radsportler herausfordern können. Sie bleibt neben der Deutschland-Tour die einzige deutsche Rundfahrt“, betont Radtke und ergänzt mit Blick auf Behörden und Polizei: „Die Zusammenarbeit läuft super. Alle wollen, dass die Tour ein Erfolg wird.“

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