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Leichtathleten des SC Frankfurt zeigen beim 1. Funkerbergmeeting in Königs Wusterhausen ihr Können

Leichathletik
Staffeln stehen im Mittelpunkt

SC Frankfurt, Medaillengewinner vom WK
SC Frankfurt, Medaillengewinner vom WK © Foto: Susanne Thielemann
Ricarda Bohrisch / 13.06.2018, 13:04 Uhr - Aktualisiert 14.06.2018, 11:36
Königs Wusterhausen (MOZ) Die Leichtathleten des SC Frankfurt haben beim 1. Funkerberg-Meeting in Königs Wusterhausen mit insgesamt 16 Kindern der Altersklassen 10 bis 20 teilgenommen. Der sehr gut organisierte und spannende Wettkampf wurde von sehr ausführlichen und gut moderierten Siegerehrungen begleitet. Bedauert wurde allerdings, dass die Wertung jeweils nur in den U12 bis U20 vorgenommen wurde und nicht in den Altersklassen.

Den Auftakt machten die Mädchen und Jungen der U16. Der Frankfurter Matti Keller U20 startete ohne Gegner über die 400 m (52,63 s) und gewann den Sprint über 100 m (11,48 s). Die beiden 14-jährigen Pit Lüdemann und Luka Schmolinski traten sowohl im 100-m-Sprint als auch im Weitsprung gegeneinander an, wobei sich Pit mit sehr guten 12,80 s im Sprint den Sieg vor Luka (13,05 s) sichern konnte. Dieser erreichte dafür mit 5,16 m im Weitsprung den 2. Platz vor Pit (5,10 m). Erster wurde Luc Mehnert mit erstaunlichen 6,16 m vom SC Potsdam. In einem Achterstarterfeld über die 300 m holte sich Pit Lüdemann (42,47 s) dann noch die fehlende Silbermedaille für den Tag.

Charlotte Linke (2004) und die drei 15-jährigen Sportlerinnen Melina Maeß, Pauline Balkow und Juliane Sommer traten neben ihren Einzelstarts über 100 m, Weitsprung und Diskuswurf zusammen in der 4x75m Staffel an und wurden nur ganz knapp mit 53,60 s hinter den Läuferinnen des Mahlower SV Zweite. Bis vor dem letzten  Wechsel lagen die Staffeln noch gleichauf. Trainer Hartmut Schulze zeigte sich begeistert, dass nun auch wieder viele Sportler in der U16 aktiv trainieren und Interesse an Wettkämpfen haben.

Am Sonntag traten dann begleitet von den Trainerinnen Ricarda Bohrisch und Susanne Thielemann, die sich speziell für den Ballwurf beim SC Frankfurt engagiert, die sieben Sportler der U12 und die Zwillinge Tamina und Tim Thielemann (U14) zum Wettkampf an. Die Zwillinge hatten sich nach ihren sehr guten Wurfergebnissen in Rostock und den Vorwettkämpfen auf das Funkerberg-Meetingg gut vorbereitet und das Ziel ausgegeben, im Ballwurf die T-Kader-Norm von 50 m (M12) und 42 m (W12) zu erreichen. Tim verfehlte sein Ziel um 2,50 m, verbesserte seine persönliche Bestleistung (pB) aber nochmals auf 47,50 m und wurde damit Sieger. Tamina konnte ihre Weite von 39,00 m aus Rostock nicht wiederholen, siegte aber ebenfalls mit 36,50 m. Tim startete am Nachmittag mit drei weiteren Sportlern noch über die 800 m und wurde mit guten 2:45,98 min Dritter.

Höhepunkt waren für die beiden Trainerinnen die Staffeln der MU12 und WU12. Dazu wurde am Freitag nochmals intensiv die Stabübergabe trainiert und alle waren mächtig aufgeregt. Den Beginn machten die Jungs. Mattes Hanschke, Maximilian Pape (beide 2007), Ian Kehder und Guibert Ziwo Djouaka (beide 2008) hatten sich viel vorgenommen und holten sich mit 30,36 s am Ende tatsächlich die Goldmedaille gegen vier weitere Staffeln. Der Schlussläufer Guibert konnte sich zudem über einen Einzelsieg im Sprint (50 m) in einer neuen pB von 7,47 s, einen Sieg im Ballwurf (41 m) und einen 2. Platz im Weitsprung (4,24 m) freuen. Zwei neue pB erreichte Maximilan im Sprint und Weitsprung (3,89 m, 8.Platz) und erreichte auch zusammen mit Ian (38 m, 5. Platz) das Finale im Ballwurf (8. Platz).

Die drei Mädchen der U12 – Lisann Kubinski (2008), Zoe Angermann und Eleonora Harth (beide 2007) – wären gerne die Staffel mit ihrer Schlussläuferin Meggan Rusko gelaufen, die aber den Wettkampf absagen musste. Eingesprungen ist dafür von der BSG Stahl Eisenhüttenstadt Alea Bahro (2010) und die Mädels konnten sich am Ende den 4. Platz von acht Staffeln erlaufen. Traurig waren sie trotzdem etwas, da die Ludwigsfelderinnen nur 27 Hundertstel vor ihnen ins Ziel kamen. Lisann hatte sich zudem nach ihren 30 m im Ballwurf bei der Bahneröffnung in Frankfurt viel vorgenommen und war enttäuscht, dass es am Ende auch aufgrund wechselnder schlechter Windverhältnisse keinen Einzug ins Finale der besten Acht für sie gab.

Für die Athleten des SC Frankfurt stehen noch einige Termine für die Freiluftsaison auf dem Plan. So finden an den nächsten Wochenenden die Blockmehrkämpfe der U14/U16, erstmals der Gaselan-Pokal in Fürstenwalde, das jährlich beliebte Sommersportfest in Strausberg und die 12. Kinder- und Jugendspiele in Brandenburg statt. (rbo)

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