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Europaminister Ludwig: „Frankfurt und Słubice sind Spitze“

„Europa ist hier praktisch zu erleben“: Minister  Stefan Ludwig ( Linke)
„Europa ist hier praktisch zu erleben“: Minister  Stefan Ludwig ( Linke) © Foto: Gerd Markert
Dietrich Schröder / 23.06.2018, 06:45 Uhr
Frankfurt/Słubice (MOZ) „Heute will ich hier mal was lernen.“ Das sagte Brandenburgs Europaminister Stefan Ludwig am Freitag zur Begründung, weshalb er sichmit Akteuren aus Frankfurt und Słubice getroffen hatte, die ihm über die Nutzung der aus dem Interreg-Programm der EU stammenden Fördermittel berichteten.

Für das Projekt „Euro­pä­ische Modellstadt der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit“ haben beide Städte aus dem noch bis 2020 laufendem Programm rund eine Million Euro erhalten. Sie werden unter anderem für Sprachkurse und gemeinsame Beratungen in den Stadtverwaltungen, Kulturveranstaltungen sowie Vorhaben von den Kitas bis zur  Deutsch-polnischen Seniorenakademie verwendet.

„Frankfurt und Słubice sind Spitze, hier kann man Europa praktisch erleben“, lobte der Minister, womit er sicher auch aus anderen Quellen finanzierten Projekte wie den Bus 983 oder die Fermwärmeleitung über die Oder meinte.

Ludwig erklärte, dass er auf Suche nach Argumenten sei, mit denen die Landesregierung in Brüssel dafür werben will, dass das Interreg-Programm auch ab 2021 weitergeführt wird. „Bestimmt wird es diese Programm weiter geben, aber wie viel Geld es künftig umfasst, weiß  noch niemand“, sagte der Politiker.

Freilich wurde auch klar, dass Interreg-Mittel nicht für eine gemeinsame Fakultät der Europa-Uni und der Uni Posen eingesetzt werden können. Das liegt daran, dass die Region Posen keine Grenzregion ist. „Da müssen wir uns etwas anderes einfallen lassen“, sagte Ludwig.(ds)

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