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Deutsche Schülermeisterschaften in Ingolstadt

Gewichtheben
Laura Viol dominiert Jahrgang

Torsten Bergk und Hubertus Rößler / 05.07.2018, 05:00 Uhr - Aktualisiert 05.07.2018, 20:45
Frankfurt (Oder) (MOZ) Bei den Deutschen Gewichtheber-Meisterschaften der Schüler waren auch zehn Sportler aus Frankfurt mit dabei. Gold sicherte sich Laura Viol vom USC Viadrina, Fabien Bohm vom ASK holte Bronze. Der ASK gewann außerdem die Vereinswertung.

Natalie Meyer, Laura Viol, Jeremy Grießmann und Moritz Hammer vom USC Viadrina hatten die Normen für die Deutschen Meisterschaften der Schüler in Ingolstadt im Vorfeld in ihren Wettkämpfen erreicht. Allerdings konnte Natalie Meyer aufgrund einer Erkrankung doch nicht die Reise mit antreten, aber sie fieberte mit ihren Vereinskameraden zu Hause mit.

Nach dem Wiegen ging es im Reißen und Stoßen sowie einem vielseitigen athletischen Programm um Punkte und um die begehrten Medaillen los. Laura Viol ging als erstes an die Hantel. In gewohnter Manier absolvierte sie beide Disziplinen und hatte drei gültige Versuche im Reißen. Nur im Stoßen konnte sie die im dritten Versuch aufgelegten 71 Kilogramm an diesem Tage nicht bewältigen. Damit war ein guter Grundstein für den weiteren Wettkampf gelegt.

Ihr gleich tat es Moritz Hammer mit sechs gültigen Versuchen. „Es läuft“, war der erste Kommentar von Trainer Daniel Gips nach seinen beiden Schützlingen. „Besonders Moritz mit sechs gültigen Versuchen war stark.“ Nun hieß es noch die athletischen Disziplinen zu bewältigen, was beiden mit Bravour gelang. Laura Viol zeigte ihren Mitstreitern in allen Disziplinen Pendellauf, Schlussdreisprung und Medizinballschocken, welch hohes Niveau sie sich antrainiert hat. Niemand aus ihrer Gruppe kam an ihre erbrachten Leistungen heran. Damit konnte sie Gold erringen und war auch die Punktbeste (528,73) bei allen Starterrinnen des Jahrgangs 2005. Die Freude über diesen Sieg war der komplett mitangereisten Familie anzusehen. Moritz Hammer erreichte einen für ihn beachtlichen 9. Platz mit 405,81 Punkten. Dies war für ihn auch ein großer Erfolg, letztendlich traten die besten Deutschlands an diesem Tage gegeneinander an.

Einen Tag später ging Jeremy Grießmann an den Start. Seine Vereinskameraden hatten gezeigt, was möglich ist. Er legte ebenfalls sechs gültige Versuche auf die Bühne und erreichte mehr als sieben Technikpunkte. „Ich bekomme Angst“, lautete der Kommentar seines Trainers. Nach der mit Bestleistungen absolvierten Athletik musste nun gewartet werden, welcher Platz dabei herausgekommen ist. Zum Schluss war es der undankbare vierte Platz. Es fehlten insgesamt nur 0,84 Punkte für das Treppchen bei Jerry. Aber zum Schluss zählt die erbrachte Leistung und die war super. „Er ist über sich hinausgewachsen. Es waren allerdings auch noch fünf weitere starke Starter mit in der Gruppe“, lautet die Einschätzung von Daniel Gips nach dem Wettkampf.

Dass alle drei Athleten so gute Nerven zeigten bei ihren ersten Deutschen Meisterschaften, habe ihn überwältigt. „Ich hoffe, dass es ihnen weitere Motivation für das Training gibt. Da lag ich mit meiner Einschätzung im Vorfeld der DM goldrichtig, Laura Medaille, Jeremy Platz vier bis sechs.“

In der Vereinswertung erreichte der USC Viadrina mit nur drei Sportlern den 15. Platz. „Das ist eine schöne Grundlage für 2019, dann können bei den Deutschen Meisterschaften der Schüler bis zu fünf Sportler vom USC an den Start gehen“, erklärte Gips.

Platz 1 in der Vereinswertung sicherte sich der ASK Frankfurt, der mit sieben Athleten in Bayern dabei war. Die einzige Medaille gab es für Fabien Bohm, der auf Rang 3 kam. Mit 82 kg im Stoßen und 68 kg im Reißen zeigte er persönliche Bestleistungen. „Er war lange Zeit verletzt und konnte sehr gut überzeugen“, lobte ASK-Trainer Edgar Jung. Insgesamt zeigte er sich zufrieden mit dem Wettkampf. „Sicher hätte uns eine weitere Medaille gut zu Gesicht gestanden, aber die Ergebnisse sind sehr ansprechend.“ Hervorheben wollte er den jungen Sportschüler Adrian Urban, der mit 66 kg im Stoßen, 55 kg im Reißen und 7,10 Meter im Sprung auf Rang 4 landete. „Er hat für sein Alter überragende Leistungen gezeigt und sich enorm gesteigert“, berichtete Jung.

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