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Deutsch-Polnisches Turnier zum Stadtfest

Schach
Ungewohntes Spiel auf Großfeld

Schach mit großen Figuren: Mikolaj Krawiec (links) und Max Pohland bestritten eine Partie. Thomas Noack bediente die Uhr für die Bedenkzeiten, daneben Norbert Heymann.
Schach mit großen Figuren: Mikolaj Krawiec (links) und Max Pohland bestritten eine Partie. Thomas Noack bediente die Uhr für die Bedenkzeiten, daneben Norbert Heymann. © Foto: Kerstin Bechly
Norbert Heymann / 17.07.2018, 05:00 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Der Stadtsportbund Frankfurt hatte mit Slubicer Sportfreunden ein polnisch-deutsches Schachturnier im Rahmen des Stadtfestes „Bunter Hering“ organisiert. Der Sieg ging an die polnische Auswahl.

Auf der Stadtbrücke spielten jeweils drei Schachfreunde auf einem etwa 5x5 Meter großen Großfeldschachspiel einen Städtekampf gegeneinander. Oliwia Jarosz sorgte als Dolmetscherin für eine reibungslose Verständigung. Die Umstellung vom Turnierschach mit dem knapp 50 mal 50 Zentimeter großen Brett auf das Großfeld und die bis zu 70 Zentimeter großen Figuren fiel allen Spielern schwer. Mit „Man, ist das schwierig!“, drückte es Max Pohland treffend aus und meinte nicht nur das Bewegen der Figuren. „Es ist schwer, den Überblick zu bewahren. Man hat einen anderen Blickwinkel“, beschreibt Thomas Noack vom USC  Viadrina den größten Unterschied. Zuletzt hatte er vor einigen Jahren beim Stadtfest im MOZ-Café auf Großfeld gespielt.

Beim jetzigen Turnier traten Senior Piotr Dunajewski sowie die Jugendlichen Cyprian Jurkowski und Mikolaj Krawiec als Freizeitakteure für Slubice an und gewannen gegen Max Pohland (11 Jahre), Pauline Pohland (9) und Andreas Winkler auf Seiten des USC mit 4.5 zu 3.5 Punkten. Alle Spieler hatten nur 15 Minuten Bedenkzeit pro Partie zur Verfügung und waren angesichts der Vorbeiflanierenden und Musik drumherum besonders gefordert. Mikolaj Krawiec mit drei Punkten und Andreas Winkler (2 Punkte) waren die erfolgreichsten Spieler ihrer Mannschaften.

Kleine Pokale der polnischen Gastgeber für alle Teilnehmer gab es zum Abschluss. Die Turnierleiter Thomas Noack und Norbert Heymann hatten ein leichtes Amtieren und freuten sich über die öffentlichkeitswirksame Veranstaltung.

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