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Friedensweg führt zum ersten Mal durch beide Städte / Diskussion in der Vorbereitung / Rund 100 Besucher beim Auftakt in der Marienkirche

Vereinbarung
Gemeinsamer Friedensweg mit Hürden

Symbolisches Läuten am symbolischen Ort: Der Friedensweg endete am frühen Abend an der Friedensglocke.
Symbolisches Läuten am symbolischen Ort: Der Friedensweg endete am frühen Abend an der Friedensglocke. © Foto: René Matschkowiak
René Matschkowiak / 03.09.2018, 23:01 Uhr
Frankfurt Anlässlich des Weltfriedenstags am 1. September hatte das Friedensnetz Frankfurt (Oder) zu einem Friedensweg durch Frankfurt und Słubice eingeladen. An dem Tag wird traditionell an den deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 erinnert. „Etwa einhundert Gäste waren während der Eröffnung in der Marienkirche dabei“, freute sich Initiator Reinhard Schülzke. Danach ging es für die Teilnehmer gemeinsam in die Fußgängerzone nach Słubice. Zum Abschluss sang der Chor der Lebensfreude und die Friedensglocke an der Oder wurde geläutet. Als Übersetzer für die Reden ins Polnische wurde der Künstler Michael Kurzwelly gewonnen.

„Den Friedensweg nach Słubice auszudehnen, diese Idee gab es schon länger“, sagt Reinhard Schülzke. Allerdings brauchte man auch erst einmal Kontakte zu den jeweiligen Verbänden im anderen Land. Länder-übergreifend hat es dann auch etwas länger gedauert, den Aufruf für diesen Friedensmarsch zu verfassen. Tomasz Anisko von den Grünen aus Słubice war dennoch sofort begeistert von der Idee, erzählt er. „Trotz aller Unterschiede und Diskussionen war es gerade deshalb wichtig, so einen gemeinsamen Appell zu entwickeln“, ist er überzeugt.

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