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Duo „Merely Minds“ begeistert Kinobesucher mit Queen-Medley

Queen-Songs mit eigener Note: Daniel Perry und Iliana Nedialkova sind „Merely Minds“ und begeistern im Cinestar.
Queen-Songs mit eigener Note: Daniel Perry und Iliana Nedialkova sind „Merely Minds“ und begeistern im Cinestar. © Foto: Frank Groneberg
Frank Groneberg / 02.11.2018, 06:15 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Von Frank Groneberg

Von diesem Besucherinteresse war auch Theaterleiterin Rita Fago überrascht: Mehr als 200 Gäste kamen am Mittwochabend ins Kino Cinestar, um die Vorpremiere des Queen-Film „Bohemian Rhapsody“, der verfilmten Bandgeschichte von Queen, mitzuerleben. „Ich bin wirklich positiv überrascht“, freute sich Rita Fago, „obwohl die ersten Leute schon vor Wochen nachgefragt haben, wann wir den Film zeigen.“

Zur Vorpremiere begrüßte das Cinestar seine Besucher mit einem besonderen Bonbon: mit einem Queen-Medley, live dargeboten von einem jungen Duo aus Berlin. Das Adjektiv jung ist dabei doppelt zutreffend, denn zum einen sind die Pianistin Ilia­na Nedialkova und der Sänger Daniel Perry sehr jung und zum anderen hatten sie als Duo „Merely Minds“ am Mittwoch erst ihren zweiten Auftritt. „All Dead, All Dead“, „Good Old Fashion Lover Boy“ und natürlich „Bohemian Rhapsody“ gehören zu jenen Titel, für die das Duo im Kinofoyer kräftigen Applaus erntete. Vor allem auch, weil Daniel Perry, dessen Stimmumfang vom Bass bis zum Countertenor gur dreieinhalb Oktaven beträgt, jedem Song seine persönliche Note verlieh. „Er hat gar nicht erst versucht, Freddie Mercury zu covern“, lobte auch Rita Fago, „das hat mir wirklich sehr gefallen.“

Die Mehrzahl der Besucher, zu denen auch fünf Sängerinnen des Chores „Lebensfreude“ gehörten, sind natürlich Queen-Fans. Detlef Diederichs (63) zum Beispiel ist schon seit seiner Jugend ein großer Fan. „Ich höre die Songs auch zu Hause immer wieder“, erzählte er und verriet, dass „What Will You“ sein Lieblingstitel ist. Queen sei „meine Tanzzeit, als wir in den Siebzigern mit der Schwalbe die Dörfer abgeklappert haben“, erinnerte sich Siegrun Zill, die das Musikprogramm von „Merely Minds“ lobte: „Alle Achtung, was der junge Mann da von der tiefsten Tiefe bis zu den hohen Tönen gesungen hat. Diese Interpretationen fand ich wirklich gut.“

Jan Augustyniak (36) hat „tatsächlich alle Platten zu Hause und außerdem viele Dokus, Filme und Bücher“ und Queen vor zehn Jahren in Berlin live gesehen. Den Film „Bohemian Rhapsody“ beschrieb der Frankfurter nach der Vorpremiere als „durchaus gelungene Hommage an Queen und Freddie Mercury. Der Film dürfte auch bei Nicht-Queen-Fans eine grandiose Intensität erreichen.“ Er hat im Vorfeld die Filmkritiken gelesen und zog Parallelen zu den Musikkritikern, bei denen der Sound von Queen oft nur wenig Anklang fand. „Aber genau das hat Queen und Freddie Mercury immer ausgemacht: Mach es immer anders, als es alle von dir erwarten, und es wird außergewöhnlich.“ Seine Partnerin Nadine Alter bezeichnete den Film als „tiefsinniges und emotionales Porträt eines Künstlers, den es kein zweites Mal geben wird“. Sie lobte Darsteller Rami Malek, der in der Rolle des Freddie Mercury „mehr als überzeugt“.

MOZ und Cinestar verschenken dreimal zwei Freikarten für einen anderen Film, der ebenfalls am Donnerstag gestartet ist: für das liebenswerte Roadmovie „25 km/h“ über zwei ungleiche Brüder, die mit dem Mofa einmal quer durch Deutschland fahren. Die Vorstellung kann frei gewählt werden. Wer gewinnen möchte, ruft bitte heute zwischen 15 Uhr und 15.10 Uhr an unter der Telefonnummer 03364 403853.

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