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Pilgerweg
Für Klimaschutz zu Fuß von Bonn nach Katowice

Unterwegs für besseren Klimaschutz und mehr Klimagerechtigkeit: Am Donnerstagnachmittag erreichten die Pilger die Herberge von Silvia Scheffler (l.) in Sieversdorf.
Unterwegs für besseren Klimaschutz und mehr Klimagerechtigkeit: Am Donnerstagnachmittag erreichten die Pilger die Herberge von Silvia Scheffler (l.) in Sieversdorf. © Foto: Cornelia Link-Adam
Cornelia Link-Adam / 17.11.2018, 07:00 Uhr
Sieversdorf „Geht doch! Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit“, ist auf einem großen Transparent zu lesen, das seit dem 9. September quer durch Deutschland getragen wird. Und dann weiter nach Polen, nach Katowice, wo am 3. Dezember die nächste Welt-Klimakonferenz eröffnet wird. Katholiken und Protestanten sind gemeinsam dorthin unterwegs, um ein Zeichen zu setzen für mehr Klimaschutz.

Gestartet sind die Pilgerer in Bonn, inzwischen sind sie in unserer Region unterwegs: Über Eisenhüttenstadt und Frankfurt erreichten sie am Donnerstagnachmittag schließlich Sieversdorf. Am Eingang des alten Pfarrhauses hieß ganz aufgeregt Silvia Scheffler die 14 Pilger willkommen. Volker Clasen aus Pinneberg hatte vorab das Gepäck wie Isomatten und Schlafsäcke mit dem Begleitfahrzeug hergebracht. Silvia Scheffler hatte Kaffee gekocht, gut an kam auch der von Julia von Stünzner gebackene Kuchen.

Die Pilger ließen es sich nach ihrer 20-km-Tour gut gehen, sangen auch als Dank. Wolfgang Löbnitz hatte alle gut geführt, für ihn war es schon die 3. Pilgertour. Ebenfalls schon seit der ersten 2015 ist Christian Seidel aus Potsdam dabei und war wieder begeistert, auch als Konrad Scheffler für alle eine Führung durch seine Orgelwerkstatt machte. Die Frankfurter Anita und Werner Schmoll sowie Hans-Georg Winter hatten sich zur Tagesetappe der Aktion angeschlossen, weil ihnen das Thema Klima wichtig ist. Am Abend gab es noch Suppe am Feuer, auch Gespräche. Übernachtet wurde in Schefflers Pilgerherberge. Am Freitag gab es nach dem Frühstück eine Andacht mit Reisesegen von Pfarrer Joram Luttenberger in der Kirche.

Danach liefen die Klimapilger nach Fürstenwalde, besuchten den Dom, übernachteten in den Samariteranstalten. Am Sonnabend ging es weiter nach Hirschluch. Am Sonntag, nach dem Gottesdienst in Storkow, will man bis Mittenwalde laufen. Weitere Stationen sind Potsdam und Berlin. Dort erfolgt am 27. November die Staffelübergabe an Polen. Das Mitpilgern ist jederzeit möglich.(co)

Infos: www.klimapilgern.de

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